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Bierabsatz auf niedrigstem Stand seit Wiedervereinigung


Bierabsatz auf niedrigstem Stand seit Wiedervereinigung

30.01.2013, 12:44 Uhr | dpa

Bierabsatz auf niedrigstem Stand seit Wiedervereinigung . Es trinken zwar immer mehr Frauen Bier, doch der Absatz geht insgesamt zurück (Quelle: dapd)

Es trinken zwar immer mehr Frauen Bier, doch der Absatz geht insgesamt zurück (Quelle: dapd)

Des Deutschen liebstes Gebräu findet immer weniger Liebhaber. Der Bierabsatz in Deutschland ist 2012 auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gesunken. Die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager setzten insgesamt rund 96,5 Millionen Hektoliter Bier ab, wie das Statistisches Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Das waren 1,8 Prozent beziehungsweise 1,8 Millionen Hektoliter weniger als ein Jahr zuvor. Alkoholfreie Biere, Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier sind hierin nicht enthalten.

Letztes Plus im Jahr 2006

Damit setzt sich ein langanhaltender Trend fort: In Deutschland wird immer weniger Bier getrunken. Das letzte kleinere Plus beim Absatz verzeichneten die Brauereien und Bierlager im Jahr 2006. Damals verkauften sie noch knapp 107 Millionen Hektoliter Bier, 2009 erreichten sie zum bislang letzten Mal die 100-Millionen-Hektoliter-Marke.

Biermischungen - mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkoholfreien Zusätzen - machten 2012 mit 4,3 Millionen Hektolitern 4,5 Prozent des gesamten Bierabsatzes aus.

Deutsche Brauereien am beliebtesten

Die deutschen Brauereien machen mit 83,9 Prozent noch immer den Löwenanteil ihres Geschäfts im Inland. Mit 81 Millionen Hektoliter sank der Absatz allerdings zum Vorjahr um 2,1 Prozent.

Seit 1992 ging der Absatz stetig nach unten (Quelle: dpa)Seit 1992 ging der Absatz stetig nach unten (Quelle: dpa)

Steuerfrei als Haustrunk oder für den Export wurden 15,5 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt. Ein kleines Minus von 0,3 Prozent gegenüber 2011. Davon gingen elf Millionen Hektoliter (minus 2,0 Prozent) in EU-Länder und 4,3 Millionen Hektoliter (plus 4,6 Prozent) in Drittländer. Weitere 0,2 Millionen Hektoliter (minus 4,3 Prozent) gingen unentgeltlich als Haustrunk an die Beschäftigten der Brauereien.

NRW mit höchstem Biergenuss

Am meisten Bier floss wie in den Vorjahren in Nordrhein-Westfalen und Bayern. Mehr als ein Viertel des Inlandsabsatzes (26 Prozent) geht auf das Konto von NRW, über ein Fünftel (22 Prozent) wurde in Bayern verkauft. Den höchsten Bierabsatz im Ausland erzielten mit einem Anteil von 27,6 Prozent Brauereien und Bierlager mit Sitz in Bayern.

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