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Frank Bsirske: Öffentlicher Dienst braucht Reallohnerhöhung

Frank Bsirske: Öffentlicher Dienst braucht Reallohnerhöhung

31.01.2013, 13:00 Uhr | dpa-AFX

BERLIN (dpa-AFX) - Verdi-Chef Frank Bsirske hat die Tarifforderung von 6,5 Prozent für den öffentlichen Dienst in den Ländern verteidigt. Es gehe darum, den hohen Einkommensunterschied zwischen Privatwirtschaft und den Angestellten zu reduzieren, sagte Bsirske am Donnerstag in Berlin zum Auftakt der ersten Verhandlungsrunde. Die Gewerkschaften fordern zudem eine Einstellungsgarantie für Auszubildende.

Unmittelbar vor Beginn der Tarifrunde für die über 800 000 Angestellten mahnte der Beamtenbund (dbb) erneut ein Angebot der Arbeitgeber an. "Wir sollten uns das ritualisierte Hinauszögern schenken und gleich zur Sache kommen", sagte dbb-Verhandlungsführer Willi Russ. Der Verhandlungsführer der Länder, Sachsen-Anhalts Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD), lehnte ein Angebot in der ersten Runde allerdings erneut ab.

Die Eckdaten der Inflation und der allgemeinen Einkommensentwicklung lägen auf dem Tisch, ebenso der bereits vor einem Jahr erzielte Tarifabschluss für Bund und Kommunen, sagte Russ. "Das Einzige, was immer noch fehlt, ist ein Arbeitgeberangebot der Länder."

Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes - Verdi und Beamtenbund - fordern Einkommensverbesserungen von 6,5 Prozent. Sie haben bereits mit Warnstreiks gedroht. Außerdem geht es bei den Verhandlungen um die tarifliche Eingruppierung von über 200 000 angestellten Lehrern in den Ländern.

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