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Größte US-Ölkonzerne verdienen fast 80 Milliarden Dollar


Größte US-Ölkonzerne verdienen fast 80 Milliarden Dollar

01.02.2013, 19:18 Uhr | t-online.de, dpa-AFX

Größte US-Ölkonzerne verdienen fast 80 Milliarden Dollar. Die Ölförderung läuft auf Hochtouren (Quelle: Imago/ Blickwinkel)

Die Ölförderung läuft auf Hochtouren (Quelle: Imago/ Blickwinkel)

Die drei größten US-Ölkonzerne haben im vergangenen Jahr annähernd 80 Milliarden US-Dollar (ca. 59 Milliarden Euro) verdient. Damit lag der Gesamtgewinn von ExxonMobil, Chevron und ConocoPhillips nur marginal unter dem des sehr guten Vorjahres.

ExxonMobil bleibt der Topverdiener

Topverdiener war einmal mehr ExxonMobil. Der Konzern betreibt in Deutschland die Esso-Tankstellen und gehört damit zu den größten amerikanischen Konzernen im Land. ExxonMobil konnte seinen Jahresgewinn um neun Prozent auf 44,9 Milliarden Dollar hochschrauben, wie das Unternehmen mitteilte.

Exxon musste mehr investieren

Vor allem die Weiterverarbeitung des Rohöls in den Raffinerien und der Verkauf an den Tankstellen warfen im vergangenen Jahr mehr Geld ab. Dagegen fiel die Fördermenge bei Öl und Gas und ExxonMobil musste mehr Geld in die Erschließung neuer Vorkommen stecken. Das Unternehmen habe Rekordausgaben gehabt, erklärte Konzernchef Rex Tillerson.

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Chevron: Durchhänger im Sommer

Ein ähnliches Bild bot sich bei der Nummer zwei unter den US-Ölkonzernen: Chevron. Weil der Multi neue Vorkommen in Nigeria, den USA und Thailand anzapfte, stieg die Förderung im Schlussquartal allerdings wieder leicht an. Es reichte indes nicht ganz aus, um einen Durchhänger im Sommer auszugleichen, als Hurrican "Isaac" die Produktion durcheinander brachte und Reparaturen notwendig wurden. Der Jahresgewinn fiel um drei Prozent auf 26,2 Milliarden Dollar, wie der Konzern mitteilte.

Gewinneinbruch bei ConocoPhillips

Bereits am Mittwoch hatte ConocoPhillips seine Geschäftszahlen veröffentlicht. Der Ölriese musste einen Gewinneinbruch um ein Drittel auf 8,4 Milliarden Dollar hinnehmen. Der Konzern hatte zur Jahresmitte sein Raffinerie- und Tankstellen-Geschäft abgespalten und unter dem Namen Phillips 66 als eigenständiges Unternehmen an die Börse gebracht. Dazu gehören in Deutschland auch die Jet-Tankstellen. Die Gewinne der ehemaligen Sparten fehlten nun.

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