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EU verschärft Kampf gegen Euro-Fälscher


EU verschärft Kampf gegen Euro-Fälscher

05.02.2013, 12:32 Uhr | dapd, t-online.de

EU verschärft Kampf gegen Euro-Fälscher. Euro-Fälschern drohen bald härtere Strafen (Quelle: imago, Angle Money)

Euro-Fälschern drohen bald härtere Strafen (Quelle: imago, Angle Money)

Die EU-Kommission will Euro-Fälscher härter bestrafen. Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung sollen im Kampf gegen die Geldfälscher EU-weit einheitliche Mindest- und Höchststrafen für Geldfälschung eingeführt sowie eine schärfere Überwachung von Verdächtigen erlaubt werden.

Lange Haftstrafen drohen

Das geht der Zeitung zufolge aus einem gemeinsamen Papier von Justizkommissarin Viviane Reding, Währungskommissar Olli Rehn und Betrugsbekämpfungs-Kommissar Algirdas Semeta hervor. Demnach solle bei Geldfälschung von mehr als 10.000 Euro EU-weit eine Mindesthaftstrafe von sechs Monaten verhängt werden. Die Höchststrafe bei besonders schweren Fällen solle mindestens acht Jahre betragen.

Experten setzen auf abschreckende Wirkung

Die Polizei solle bei Verdächtigen ähnliche Instrumente nutzen können wie bei anderen Schwerverbrechen. Dazu gehörten verdeckte Ermittlungen, Telefonüberwachung und Konto-Kontrollen. Außerdem sollten Ermittlungen über die EU-Grenzen hinweg erleichtert werden.

"Der Euro ist die zweitwichtigste Währung weltweit und wir werden alles tun, um sie vor Kriminellen zu schützen", sagte Reding. "Die Verantwortlichen dürfen nicht unbestraft davonkommen." Semeta betonte indes die Verletzlichkeit des Euros. "Eine Währung, die von 17 Ländern und 330 Million Menschen genutzt wird, ist ein attraktives Ziel für Kriminelle. Wir müssen sicherstellen, dass sich diese Kriminalität nicht auszahlt."

500 Millionen Euro Schaden seit 2002

Nach Schätzungen der EU-Kommission haben Geldfälscher seit der Einführung der Gemeinschaftswährung im Jahr 2002 einen Schaden von rund 500 Millionen Euro angerichtet. Allein im zweiten Halbjahr 2011 seien 280.000 gefälschte Euro-Noten aus dem Verkehr gezogen worden.

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