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G20-Staaten wollen Währungskrieg verhindern


G20-Staaten wollen Währungskrieg verhindern

17.02.2013, 09:39 Uhr | dapd, dpa-AFX, t-online.de

G20-Staaten wollen Währungskrieg verhindern. Einigkeit beim G20-Gipfel in Moskau: Einen Währungskrieg soll es nicht geben (Quelle: dapd)

Einigkeit beim G20-Gipfel in Moskau: Einen Währungskrieg soll es nicht geben (Quelle: dapd)

In den 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländern (G20) soll es keinen Währungskrieg geben, bei dem die Wechselkurse zu Wettbewerbszwecken genutzt werden. Darauf haben sich die Teilnehmer des G20-Gipfels in Moskau geeinigt. In der Abschlusserklärung hieß es, die Geldpolitik eines Landes solle möglichst wenig Einfluss auf andere Staaten haben und sich allein darauf konzentrieren, Preisstabilität und Wachstum sicherzustellen.

Auf neue Ziele zur Verringerung von Haushaltsdefiziten, wie es Deutschland gefordert hatte, könnten sich die G20 nicht einigen. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) betonte aber, Deutschland stehe nicht isoliert da. Das Gipfelergebnis sei ein klares Bekenntnis zu früheren Vereinbarungen zum Schuldenabbau.

Von Währungskrieg will keiner mehr sprechen

Die G20-Finanzminister und Zentralbankchefs wollten bei dem Treffen unter anderem Spekulationen entgegenwirken, die schwankenden Währungskurse durch die große Zahl an geldpolitischen Stimulierungsmaßnahmen hätten zu Konflikten unter den Staaten geführt. Insbesondere Japan als große Wirtschaftsnation war wegen der geplant durchgeführten Abwertung des Yen in die Kritik geraten.

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, begrüßte die Erklärung der Finanzminister. Sie würdigte, dass sich die Teilnehmer des G20-Treffens verpflichtet hätten, vom Abwerten ihrer Währungen zur Erlangung von Wettbewerbsvorteilen abzusehen, Protektionismus in jeder Form abzulehnen und die Märkte offen zu halten. Es sei übertrieben gewesen, von einem "Währungskrieg" zu sprechen, geredet worden sei über "Währungssorgen".

Neue Sparziele erst im September

Die Finanzminister und Notenbankchefs lobten, dass sich die Risiken für die Weltwirtschaft dank der in Europa, den USA und Japan eingeleiteten politischen Schritte reduziert hätten. Schäuble betonte gleichwohl, dass die Defizite weiter reduziert werden müssten. Die 2010 in Toronto vereinbarten G20-Sparziele seien weiter gültig. Danach sollen die Staatsdefizite bis 2013 halbiert und der Schuldenstand stabilisiert werden. Allerdings haben nur Deutschland und die Euro-Zone insgesamt die Defizitvorgaben eingehalten - im Gegensatz zu den USA, Großbritannien oder Japan.

Für das nächste G20-Treffen an Anfang September in St. Petersburg wurden "glaubwürdige mittelfristige Pläne zur Haushaltskonsolidierung" angekündigt.

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