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So eng sind die Kontakte der Banken zur Politik


So eng sind die Kontakte der Banken zur Politik

20.02.2013, 14:27 Uhr | t-online.de - sia

So eng sind die Kontakte der Banken zur Politik. Für Anshu Jain von der Deutschen Bank hat die Regierungschefin durchaus Zeit (Quelle: dapd)

Für Anshu Jain von der Deutschen Bank hat die Regierungschefin durchaus Zeit (Quelle: dapd)

Bei den Bürgern stehen Deutschlands Banker und Politiker nicht gerade hoch im Kurs, beide Berufsgruppen müssen sich seit Jahren in einem Ranking der angesehensten Berufe mit den hinteren Plätzen begnügen. Miteinander können Politik und Geldhäuser jedoch sehr gut, wie das "Handelsblatt" berichtet. Die Zeitung bezieht sich dabei auf eine Aufstellung des Bundesfinanzministeriums, welche die Kontakte zwischen Finanzbranche und Regierung offenlegt.

Regierung plaudert mit Bankspitzen

Mit dem Papier hat die Regierung demnach eine parlamentarische Anfrage der Linkspartei beantwortet. Vor allem Topmanager der Deutschen Bank und von Goldman Sachs hätten in der laufenden Legislaturperiode Termine mit Spitzenvertretern der Bundesregierung bekommen, schreibt die Zeitung.

Auf fast 50 Treffen mit Regierungsmitgliedern habe es seit Oktober 2009 etwa Goldman-Sachs-Partner Christoph Brand gebracht. Mit Eckart von Klaeden, Staatsminister im Kanzleramt, hat Brand den Angaben zufolge 25 Mal gesprochen, mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) traf der Banker sich immerhin vier Mal.

Die Kanzlerin hat nicht für jeden Zeit

Auch Angela Merkel pflegt laut dem Bericht gute Beziehungen zur Führungsetage der wichtigsten Institute. Auf der Terminliste der Bundeskanzlerin standen demnach allerdings nur vier Bankgrößen: Clemens Bösig, Ex-Aufsichtsratschef der Deutschen Bank, der inzwischen zur Schweizer Bank UBS gewechselte ehemalige Bundesbank-Präsident Axel Weber sowie die Bosse der Deutschen Bank, Anshu Jain und Jürgen Fitschen.

Die Regierung habe durch die Offenlegung ihrer Kontakte zu Banken "jede Skandalisierung vermeiden“ wollen, heißt es in dem Bericht. Im Zuge der Euro- und Staatsschuldenkrise gebe es "hohen Beratungs- und Erklärungsbedarf", zitiert die Zeitung aus dem Papier. Man sei auf den Rat der Bank-Experten angewiesen - auch in Zukunft.

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