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HypoVereinsbank rechnet mit Schaden von 200 Millionen Euro nach Steueraffäre


Bank droht Schaden von 200 Millionen Euro nach Steueraffäre

20.02.2013, 18:04 Uhr | dapd, dpa, t-online.de

HypoVereinsbank rechnet mit Schaden von 200 Millionen Euro nach Steueraffäre. Steuertricks ehemaliger Händler und Manager belasten die HypoVereinsbank (Quelle: dapd)

Steuertricks ehemaliger Händler und Manager belasten die HypoVereinsbank (Quelle: dapd)

Der HypoVereinsbank (HVB) droht ein Schaden von 200 Millionen Euro als Folge von Steuertricks ehemaliger Händler und Manager. Das berichtete die "Süddeutsche Zeitung". Hintergrund sind Ermittlungen gegen den Berliner Immobilienhändler Rafael Roth. Gemeinsam mit Händlern der HVB steht er im Verdacht, den Fiskus geprellt zu haben.

Zeitung: Bericht belegt systematischen Betrug zwischen 2005 und 2008

Zu der genannten Summe wollte sich die Bank nicht äußern und damit auch nicht zur Frage, wie sich der Betrag zusammensetzt. Vorstandschef Theodor Weimer sagte der Zeitung zufolge, eine Anwaltskanzlei habe die Vorgänge zwischen 2005 und 2008 im Auftrag des Aufsichtsrats schon seit 2011 durchleuchtet. Dabei habe die Kanzlei den Verdacht der schweren Steuerhinterziehung bei mehr als 60 Aktiengeschäften für einen vermögenden Kunden sowie im Eigenhandel der Bank erhärtet, heißt es in dem Bericht, ebenso, dass der Betrug am Fiskus systematisch angelegt war.

Strafbar oder legale Gesetzeslücke?

Gemeinsam mit Roth sollen die HVB-Mitarbeiter das umstrittene "Dividenden-Stripping" angewendet haben, bei dem Aktien kurz vor und kurz nach dem Dividendenstichtag gekauft und verkauft werden. Mit Hilfe ausländischer Handelspartner konnte Roth dabei die Kapitalertragssteuer, die auf Dividendeneinkünfte fällig ist, mehrmals vom Staat zurückfordern. Unklar ist noch, ob dies strafbar oder aufgrund einer Gesetzeslücke sogar legal war.

Razzia der Generalstaatsanwaltschaft im November 2012

Die Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft hatte im vergangenen November die Münchner Zentrale und mehrere Büros der HVB durchsuchen lassen. Laut "Süddeutscher Zeitung" wird gegen den Kunden und sechs Bankangestellte in München und London ermittelt, aber nicht gegen HVB-Vorstände. Die zur italienischen Unicredit-Bank gehörende HVB erklärte, sie arbeite konstruktiv mit den Finanz- und Ermittlungsbehörden zusammen, könne im laufenden Verfahren aber keine weiteren Auskünfte erteilen.

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