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Bombardier greift mit CSeries Airbus und Boeing an


Bombardier steigt mit neuem Jet in die Großraumklasse auf

08.03.2013, 08:47 Uhr | dpa-AFX, t-online.de

Bombardier greift mit CSeries Airbus und Boeing an. Bombardiers neue CSeries in einer Computergrafik (Quelle: dpa)

Bombardiers neue CSeries in einer Computergrafik (Quelle: dpa)

Der kanadische Flugzeughersteller Bombardier möchte raus aus den Regionalrouten und mit den Großen mithalten: Airbus (EADS) und Boeing. Möglich machen soll das die neue CSeries: Der Jet bietet je nach Ausführung genug Platz für 160 Passagiere. Wer bislang ein Flugzeug in dieser Größe benötigt, greift zum Airbus A320 oder der Boeing 737. Sich nach der Decke zu strecken, ist für Bombardier sehr ratsam - die Konkurrenz drückt auch von unten.

"Wir sind zufrieden mit den Fortschritten, die das CSeries-Programm macht", erklärte Bombardiers Luftfahrt-Chef Mike Arcamone. Bis Ende Juni soll erstmals eine der Maschinen zu einem Testflug abheben, mit der Auslieferung an Fluggesellschaften soll 2014 begonnen werden.

Bis zu 160 Sitzplätze

Nach letzten Angaben sind 148 Maschinen fest bestellt, für weitere 234 gibt es Vorverträge. "Die Flugzeuge der CSeries verändern den Markt", sagte Arcamone. Bombardier stößt damit in die Klasse der 100 bis 149 Plätze großen Verkehrsmaschinen vor. In einer Version mit engerer Bestuhlung und zusätzlich notwendigen Notausgängen über den Flügeln steigt die Kapazität der CSeries sogar auf 160 Plätze an.

Bislang ist der Markt klar aufgeteilt: Die kanadische Bombardier und die brasilianische Embraer liefern Regionaljets für weniger frequentierte Routen. Airbus und Boeing bauen größere Maschinen bis hinauf zu den doppelstöckigen Riesen A380 und 747. Doch neue Rivalen aus China, Russland und Japan drängen in die kleineren Klassen, so dass Bombardier den Ausbruch nach oben wagt.

Auch die Konkurrenten kümmern sich um Kurz- und Mittelstrecke

Es ist ein riskantes Spiel, denn Airbus und Boeing modernisieren ihrerseits ihre erfolgreichen Kurz- und Mittelstreckenjets. Neue Triebwerke und Flügelformen sollen dafür sorgen, dass der Spritverbrauch sinkt. Die A320neo kommt 2015 heraus, die 737 MAX im Jahr 2017. Die Maschinen gibt es in verschiedenen Längen. Sie fassen etwa 100 bis 200 Passagiere.

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