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Erdöl und Erdgas werden bald knapp

Von afp, t-online, dapd
Aktualisiert am 25.03.2013Lesedauer: 2 Min.
Die Förderung von Erdöl und Erdgas könnte schon bald an ihre Grenzen stoßen
Die Förderung von Erdöl und Erdgas könnte schon bald an ihre Grenzen stoßen (Quelle: Reuters-bilder)
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Von wegen neuer globaler Erdöl- und Erdgas-Boom: Diese Hoffnung wird sich einer neuen Studie zufolge nicht erfüllen. Das Fördermaximum für alle fossilen Energien zusammengenommen werde bereits vor 2020 eintreten, heißt es in der Untersuchung der Expertengruppe "Energy Watch Group" (EWG), über die die "Frankfurter Rundschau" berichtet. Am kritischsten ist die Lage demnach beim Erdöl.

Spritpreis soll auf zwei Euro springen

Das bekommt auch der Verbraucher zu spüren: Der Ölpreis habe sich innerhalb von 15 Jahren verzehnfacht, bereits in den nächsten fünf Jahren sei in Deutschland ein Spritpreis von zwei Euro möglich, sagte Studien-Hauptautor Werner Zittel der Zeitung.

Die jüngsten positiven Prognosen der Internationalen Energieagentur (IEA) halten die Experten für unrealistisch. Die IEA hatte in ihrem World Energy Outlook von 2012 eine hohe Verfügbarkeit von fossilen Energien vorausgesagt - unter anderem dank der Frackingtechnik bei Öl und Gas, Tiefbohrungen und Teersand-Gewinnung für Öl sowie Kohlevorkommen, die noch für Jahrhunderte reichen sollen.

Massiver Rückgang der Erdöl-Förderung

Bereits im Jahr 2030 werde die weltweite Erdölförderung 40 Prozent unter den Förderwerten des vergangenen Jahres liegen, heißt es in der EWG-Studie. Demnach konnten neue Fördermethoden bislang lediglich den Rückgang bei der konventionellen Erdölgewinnung ausgleichen.

Bei diesen Methoden handelt es sich um Bohrungen in der Tiefsee, um die Ausbeutung von Teersanden und das sogenannte Fracking, bei dem Öl und Gas mit hohem Aufwand aus Schiefergestein gelöst werden.

Industrie "an der Grenze des technisch Machbaren"

Auch die noch immer als vielversprechend geltenden Tiefsee-Reserven vor Brasiliens Küste oder im Golf von Mexiko seien wegen des hohen technischen Aufwands bisher kaum erschlossen worden. Die Explosion der BP-Plattform Deepwater Horizon im Jahr 2010 habe gezeigt, dass die Ölindustrie "an den Grenzen des technisch Machbaren arbeitet", sagte Zittel.

"Die Konzerne haben kein Interesse daran, die Ressourcenlage als verknappt darzustellen", sagte Hans-Josef Fell, energiepolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion der Grünen, bei der Vorstellung der EWG-Studie. Die Verbraucher würden bewusst über künftige Preissteigerungen im Unklaren gelassen.

Drastische Lage selbst bei Kohle

Beim Erdgas sei voraussichtlich 2020 das Maximum erreicht, danach gehe die Fördermenge zurück. Bei der Kohle sehen die EWG-Forscher die Lage ähnlich drastisch: So hätten sich die Weltkohlereserven seit 1990 halbiert. Die weltweiten Vorkommen reichten bei stagnierendem Verbrauch noch für etwas mehr als hundert Jahre, heißt es in der Studie.

Szenario bis 2030 entwickelt

Die Studie analysiert die globale Verfügbarkeit von Erdöl, Erdgas, Kohle sowie die Uranversorgung und entwickelt daraus ein Szenario bis zum Jahr 2030. Die Expertengruppe besteht aus einem internationalen Netzwerk von Wissenschaftlern und Parlamentariern, die unter anderem durch die Ludwig-Bölkow-Stiftung unterstützt wird.

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