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Schoko-Osterhasen werden mehr produziert als Weihnachtsmänner


Schokohasen haben mehr Anhänger als Weihnachtsmänner

25.03.2013, 16:01 Uhr | dapd

Schoko-Osterhasen werden mehr produziert als Weihnachtsmänner. Süße Hasen sind bei deutschen Süßwarenproduzenten in der Überzahl (Quelle: imago images/DATA73)

Süße Hasen sind bei deutschen Süßwarenproduzenten in der Überzahl (Quelle: DATA73/imago images)

Als Fest der Schlemmerei gilt eher Weihnachten als Ostern. In einer Schoko-Spezialdisziplin sind die Verhältnisse andere: Süß-schmelzende Osterhasen liegen bei den Produktionszahlen vor den geschmacklich vergleichbaren Weihnachtsmännern.

2012 wurden 187 Millionen Hasen hergestellt, aber 140 Millionen Nikoläuse und Weihnachtsmänner, wie der Sprecher des Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI), Torben Erbrath, auf Anfrage der Nachrichtenagentur dapd sagte. Er begründete dies damit, dass die Auswahl an Süßigkeiten im Dezember höher sei. "Zur Weihnachtszeit gibt es viel mehr im Angebot", sagte er.

Die Konkurrenz im Regal ist an Ostern kleiner

Neben den Schokomännern würden von den Süßwarenherstellern auch Kekse und jede Menge anderer Leckereien angeboten, sagte er. Zu Ostern sei der Schoko-Hase jedoch fast konkurrenzlos, da es sonst nur Eier im Angebot gebe.

Die österliche Nasch-Orgie sollte sich aber der Gesundheit zuliebe gerade bei Kindern in Grenzen halten, warnte die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Da Kinder bereits im Alltag durch ein übergroßes Angebot an gesüßten Nahrungsmitteln viel Zucker zu sich nähmen, empfahl sie, beim Bestücken der Osternester maßvoll vorzugehen.

15-Gramm-Hase deckt Zuckerbedarf bei Dreijährigen

Bei Ein- bis Dreijährigen ist laut dem Forschungsinstitut für Kinderernährung die tolerierbare Tagesmenge an zugesetztem Zucker mit einem kleinen 15-Gramm-Vollmilchhäschen nahezu gedeckt. 10- bis 13-jährige haben mit 40 Gramm Schokolade, das entspricht knapp einer halben Tafel, bereits die erlaubte Tagesmenge an Zucker erreicht. Fruchtjoghurts und gesüßte Getränke, die bei vielen noch hinzukommen, sprengen die Toleranzgrenze dann.

Gummibärchen, Traubenzucker oder Zucker-Eier seien dagegen kein guter Ersatz für die fettere Schokolade, sagte der Diätexperte Sven-David Müller. Im Gegenteil: "Der hohe Zuckergehalt begünstigt Karies und Traubenzuckerlutscher treiben außerdem noch den Blutzucker rasant in die Höhe. Anders als Schokolade haben diese Süßigkeiten keinerlei sinnvolle Inhaltsstoffe."

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