Sie sind hier: Home > Finanzen > Unternehmen >

Mercedes-Benz trotzt Absatzkrise und verzeichnet einen Rekordmonat


Mercedes-Benz trotzt der Absatzkrise mit Rekordmonat

05.04.2013, 16:54 Uhr | t-online.de, dapd

Mercedes-Benz trotzt Absatzkrise und verzeichnet einen Rekordmonat. Mercedes-Benz verbucht Rekordmonat  (Quelle: dpa)

Mercedes-Benz verbucht Rekordmonat (Quelle: dpa)

Obwohl sich die Kunden im europäischen Raum mit Autokäufen derzeit zurückhalten, hat Daimler mit seiner Premiummarke Mercedes-Benz den besten Verkaufsmonat seiner Geschichte verbucht. Mit 139.920 Fahrzeugen hat die Marke mit dem Stern dank Zuwächsen in den USA und neuen Wachstumsmärkten so viele Fahrzeuge ausgeliefert wie in keinem Monat zuvor. Im Vergleich zum Vormonat betrug das Wachstum stattliche 6,5 Prozent, wie das Unternehmen bei der Präsentation seiner Quartalszahlen in Stuttgart erklärte.

Nicht ganz so stark wuchsen die Verkäufe im Verlauf des gesamten ersten Quartals, weil der Absatz vor allem im Februar hinter den Erwartungen zurückgeblieben sei. Dennoch kletterte er im Dreimonatszeitraum um 3,5 Prozent.

"Schwächelnde europäische Märkte ausgeglichen"

"Mit starken Zugewinnen in den USA und in vielen neuen Wachstumsmärkten konnten wir schwächelnde europäische Märkte sowie den Absatzrückgang in China ausgleichen und im ersten Quartal erneut einen Absatzrekord verbuchen", sagte der Vertriebsgeschäftsleiter bei Mercedes-Benz Cars, Joachim Schmidt.

Gegenüber BMW und Audi im Hintertreffen

Auf dem chinesischen Markt ist Mercedes-Benz derzeit dabei, sich neu zu ordnen. Sich doppelnde Vertriebsstrukturen und ein verhältnismäßig später Einstieg hatten die Marke im Vergleich zu den Konkurrenten BMW und Audi ins Hintertreffen gebracht. Deshalb reagierte Daimler bereits im Dezember mit der Berufung eines eigenen China-Vorstands und einer Neuordnung des dortigen Vertriebs.

Neuordnung und Modellwechsel

Entsprechend sei das erste Quartal auf dem größten Automarkt der Welt von der Neuordnung und anstehenden Modellwechseln geprägt gewesen, erklärte Daimler. In den ersten drei Monaten betrug das Minus im Vergleich zum Vorjahr 11,5 Prozent. Allerdings ging es im März mit Zuwächsen in Höhe von 5,4 Prozent wieder bergauf.

Verkäufe hierzulande eingebrochen

In der wichtigen Nafta-Region (USA, Kanada und Mexiko) sowie in Japan und Russland gingen die Verkäufe nach oben. Dort verzeichnete Mercedes-Benz sogar das beste Quartal der Geschichte. Hingegen konnten die Stuttgarter die Absatzkrise in Westeuropa durch die Kompaktautos der A- und B-Klasse sowie eine starke Nachfrage nach SUV-Modellen wettmachen. Hier wurden im März 2,5 Prozent mehr Fahrzeuge verkauft als im Vorjahresmonat. Einzig auf dem Heimatmarkt Deutschland gingen die Verkäufe um 2,5 Prozent auf 25.282 zurück.

Deutschland von Absatzkrise erfasst

Allerdings war der deutsche Automarkt im März auch insgesamt eingebrochen. Die Zahl der Neuzulassungen ging im März um 17 Prozent zurück. Damit macht die Absatzkrise in Europa auch vor Deutschland nicht Halt. Den aktuellen Zahlen vom Februar zufolge kamen in der Europäischen Union 795.482 neue Autos auf die Straßen und damit 10,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
15,- € Gutschein für Sie - nur bis zum 22.09.2019
bei MADELEINE

shopping-portal