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Porsche verdient am meisten pro verkauftem Auto


Porsche verdient am meisten pro Auto

09.04.2013, 07:50 Uhr | AFP, t-online.de

Porsche verdient am meisten pro verkauftem Auto. Vom Gewinn, den Porsche mit jedem Auto macht, können andere Hersteller nur träumen (Quelle: dapd)

Vom Gewinn, den Porsche mit jedem Auto macht, können andere Hersteller nur träumen (Quelle: dapd)

Da können Opel und Ford nicht mithalten: Porsche ist einer Studie zufolge der Autobauer mit dem höchsten Gewinn pro verkauftem Fahrzeug. Im vergangenen Jahr verdiente der Sportwagenhersteller vor Steuern und Zinsen im Schnitt 17.056 Euro pro Auto, wie die Zeitungen der Essener WAZ-Mediengruppe berichten.

Studie spiegelt Absatzkrise in Europa wider

Die Zeitungen berufen sich dabei auf eine Untersuchung des CAR-Centers der Universität Duisburg-Essen. Die Spitzenzahlen des schwäbischen Wettbewerbers erreicht BMW der Analyse zufolge bei Weitem nicht: Der Hersteller mit den Marken BMW, Mini und Rolls-Royce profitiert mit - im Vergleich zu Porsche - bescheidenen 4132 Euro je Fahrzeug.

Der Gewinn von Audi pro Wagen beträgt 3721 Euro, und Daimler verdiente an einem Mercedes Smart 3023 Euro. Noch weniger Gewinn erzielte mit 751 Euro die Marke VW. Für das relativ überschaubare Ergebnis ist nach der Einschätzung des CAR-Centers die sehr hohe Mitarbeiterzahl im VW-Konzern mit verantwortlich.

Am unteren Ende der Studie rangieren demnach General Motors Europe mit den Automarken Opel und Vauxhall sowie Ford, die Verluste von 834 beziehungsweise 967 Euro pro verkauftem Auto einfuhren. Die Untersuchung sei ein Spiegel der Absatzkrise am europäischen Automarkt, sagte der Leiter des CAR-Instituts, Ferdinand Dudenhöffer, den WAZ-Zeitungen.

Autobauer ohne weltweiten Vertrieb sind abgerutscht

Hersteller, die ihre Autos weltweit vertrieben, könnten in der Regel auch mehr pro Auto verdienen. Im Gegensatz dazu stünden Unternehmen, deren Hauptabsatzmarkt sich auf Europa beschränke. Diese hätten die Krise des vergangenen Jahres mit aller Wucht zu spüren bekommen und seien tief in die roten Zahlen gerutscht. "Wir haben uns ganz bewusst nur auf das reine Fahrzeuggeschäft konzentriert", sagte Dudenhöffer zu der Analyse.

Neben Opel und Ford habe es auch Renault, Peugeot-Citroën und die VW-Tochter Seat getroffen, melden die Zeitungen. Und auch Dudenhöffers Prognose für dieses Jahr klingt wenig optimistisch: "Die Entwicklung wird sich noch weiter fortsetzen, die Autobauer werden 2013 insgesamt weniger pro Fahrzeug verdienen", wird der Experte zitiert.

Amerikanischer Automarkt erholt sich

US-Hersteller wie Chrysler und General Motors profitierten demnach vor allem von der Erholung am amerikanischen Automarkt und dem guten Absatz von Pick-ups und SUVs in Nordamerika. Laut der Untersuchung konnte die Fiat-Tochter Chrysler fast 1600 Euro pro Auto erlösen, General Motors immerhin noch 635 Euro.

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