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Loewe: Elektronikfirma kämpft ums Überleben


TV-Geräte-Hersteller  

Loewe: Elektronikfirma kämpft ums Überleben - Aktie bricht ein

26.04.2013, 12:15 Uhr | dpa-AFX, t-online.de

Loewe: Elektronikfirma kämpft ums Überleben. TV-Hersteller Loewe mit dramatischen Verlusten

TV-Hersteller Loewe mit dramatischen Verlusten

Ein weiteres deutsches Traditionsunternehmen blickt in den Pleite-Abgrund: Loewe. Der Aktienkurs des kriselnden TV-Geräteherstellers ist heute nach einer weiteren Verlustmeldung an der Börse dramatisch eingebrochen. Zeitweise betrug der Kursabschlag am Freitag mehr als 35 Prozent, später verkleinerte sich das Minus ein wenig. Der Konzern hatte überraschend schlechte Quartalszahlen vorgelegt und erwartet, dass bereits Ende Mai die Hälfte des Grundkapitals der traditionsreichen Firma aufgezehrt sein dürfte.

Hauptversammlung wird verschoben

Da Loewe dann per Gesetz gezwungen wäre, zu einer Hauptversammlung zu laden, verschob der Konzern sein für den 11. Juni geplantes Aktionärstreffen, um den Punkt noch auf die Tagesordnung setzen zu können. Der Umsatz war in den ersten drei Monaten um 35 Prozent auf 43,5 Millionen Euro eingebrochen, vor Zinsen und Steuern steht ein Verlust von fast 10 Millionen Euro. Bis April hatte der Konzern bereits jeden fünften Mitarbeiter entlassen.

Harte Konkurrenz aus Asien

Die Franken stiegen recht spät in den Markt für Flachbild-Fernseher ein und kämpfen seit langem mit der harten Konkurrenz aus Asien. Die meisten Fernsehgeräte kommen von Global Playern wie Samsung oder Panasonic. Hier wird in großen Stückzahlen produziert - und damit auch viel günstiger als in Deutschland. Hinzu kommen bei Loewe hausgemachte Probleme.

Kapital gesucht

Loewe-Vorstands-Chef Matthias Harsch begründete die Geschäftseinbußen auch mit dem schwierigen Umfeld in ganz Europa, was sich negativ auf das Kaufverhalten der Konsumenten auswirke. Um die Kapitalausstattung des Unternehmens wieder zu verbessern, werde Loewe "einen Prozess für die Prüfung und Umsetzung verschiedener strategischer Optionen, einschließlich der Durchführung einer Kapitalerhöhung unter Einbeziehung bestehender Aktionäre und neuer Investoren", einleiten. Parallel dazu investiere Loewe vor allem in neue Produkte.

Jahresprognosen nicht zu halten

Ende März hatte Loewe für 2012 einen Verlust von fast 45 Millionen verkündet. Allerdings hatte der neue Vorstandschef Matthias Harsch noch Hoffnungen zumindest auf ein Umsatzwachstum 2013 gemacht. Kaum einen Monat später muss er diese Prognose nun wieder kassieren, das Jahr wird wohl noch schlechter laufen.

Analyst Ingbert Faust von der Investmentbank Equinet hob in einem Kommentar hervor, dass die operative und finanzielle Restrukturierung von Loewe offensichtlich deutlich umfangreicher ausfällt als bislang gedacht, und auch weitaus mehr Zeit in Anspruch nimmt.

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