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Porsche nun auch von der Absatzkrise betroffen


Porsche kann sich der Absatzkrise nicht mehr entziehen

02.05.2013, 13:47 Uhr | dpa-AFX, t-online.de

Porsche nun auch von der Absatzkrise betroffen. Im ersten Quartal des Jahres lieferte Porsche weniger Autos aus (Quelle: dpa)

Im ersten Quartal des Jahres lieferte Porsche weniger Autos aus (Quelle: dpa)

Auch an Porsche geht die Absatzkrise in Europa nicht ohne Schaden vorüber: In den ersten drei Monaten gingen die Auslieferungen in Europa außerhalb Deutschlands spürbar um sieben Prozent auf 6703 Fahrzeuge zurück, wie die VW-Tochter in Stuttgart mitteilte.

Insgesamt lieferte Porsche zum Jahresstart mit 37.009 Autos aber noch rund ein Fünftel mehr Sportwagen aus als im Vorjahreszeitraum. Auf dem Heimatmarkt lief es deutlich besser: Dort kamen die Stuttgarter mit 4795 Sportwagen sogar auf ein Plus von 23 Prozent.

Rückgang kam nicht unerwartet

Nach einem Rekordjahr 2012 hatte der Vorstandsvorsitzende Matthias Müller bereits bei der Bilanzvorlage Mitte März vorsichtigere Töne angeschlagen und für 2013 nur noch ein Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahres in Aussicht gestellt. Als Gründe nannte er neben hohen Investitionen auch die wirtschaftliche Entwicklung in Europa. Bei dieser Prognose bleibt der Sportwagenbauer auch weiterhin.

"Im laufenden Jahr fallen durch den Ausbau des Werks Leipzig, die Entwicklung des Sportgeländewagens Macan und des Supersportwagens 918 Spyder hohe Aufwendungen an, denen noch keine entsprechenden Fahrzeugumsätze entgegenstehen", erklärte Finanzvorstand Lutz Meschke. "Diese werden erst ab dem kommenden Jahr mit dem Verkauf der neuen Modelle realisiert."

Im vergangenen Jahr hatte Porsche sich von der Entwicklung auf dem weltweiten Automarkt noch abkoppeln können. In Europa, wo der Pkw-Markt um 8,2 Prozent geschrumpft war, legte Porsche damals acht Prozent zu.

Konzern-Mutter profitiert von Porsche

Porsche gehört seit August 2012 komplett zum Volkswagen-Konzern. Auch die VW-Volumenmarke hat mit der Absatzkrise in Europa zu kämpfen, wobei sich Porsche für den Konzern als wahre Renditeperle erweist: Mit einem operativen Ergebnis von 573 Millionen Euro im ersten Quartal warfen die rund 36.000 abgesetzten Porsche-Fahrzeuge fast genauso viel ab wie die rund 1,6 Millionen Autos der Kernmarke VW, die auf ein Ergebnis von 590 Millionen Euro kam.

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