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Schlecker-Verwalter: Transfergesellschaft wäre günstiger gewesen


Schlecker-Verwalter: Pleite kostet viel Geld

10.05.2013, 20:48 Uhr | dpa-AFX

Schlecker-Verwalter: Transfergesellschaft wäre günstiger gewesen. Schlecker war einst die größte Drogeriekette  (Quelle: imago images)

Schlecker war einst die größte Drogeriekette Deutschlands (Quelle: imago images)

Die Vermittlung der insgesamt 25.000 früheren Schlecker-Beschäftigten ist nach Ansicht der Insolvenzverwaltung für die Bundesarbeitsagentur nur schwer handzuhaben. "Großinsolvenzen sind für diese Agentur ein nicht aushaltbarer Zustand, auf einen Schlag für so viele tausend Menschen in die Vermittlung zu gehen", sagte der Insolvenzverwalter der pleitegegangenen Drogeriemarktkette Schlecker, Arndt Geiwitz. Für diesen Fall sei die Bundesagentur zurecht nicht ausgerichtet. Eine Transfergesellschaft wäre aus seiner Sicht für den Steuerzahler günstiger gewesen.

FDP verhinderte Transfergesellschaft

Der Gesetzgeber müsse schon aus wirtschaftlichem Interesse überlegen, ab einer bestimmten Größenordnung Transfergesellschaften massiv zu fördern, sagte Gewitz. Die Einrichtung einer Transfergesellschaft für die Schlecker-Beschäftigten war im März 2012 an der FDP gescheitert.

Die bayerischen Liberalen hatten sich im Einvernehmen mit Bundeswirtschaftsminister und FDP-Chef Philipp Rösler dagegen gestemmt und sich gegen die CSU durchgesetzt. Damit kam ein Kredit von 70 Millionen Euro für die Transfergesellschaft nicht zustande. "Ich brauchte eine Bürgschaft und das war in keinster Weise ein Zuschuss", betonte Geiwitz rückblickend.

Viele ehemalige Angestellte noch auf Job-Suche

Bei der Tagung mit dem Titel "Lehren aus der Schlecker-Pleite - Wie man Beschäftigte besser schützen kann" kochten auch die Emotionen der Schlecker-Gesamtbetriebsrätin Christel Hoffmann wieder hoch. "Für mich und meine Kollegen was das Schlimmste und ist bis heute, dass uns die FDP zum politischen Schauplatz ihrer Bühne gemacht hat", sagte Hoffmann.

Die Rettung der insolventen Drogeriemarkt-Kette aus dem schwäbischen Ehingen war im vergangenen Sommer gescheitert. Seither suchen viele Schlecker-Beschäftigte immer noch nach einer neuen Anstellung.

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