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Schleckers Luxusautos gehen bei Auktion teilweise weg


Schleckers Luxusautos gehen bei Auktion teilweise weg

30.05.2013, 18:49 Uhr | t-online.de, dpa-AFX

Schleckers Luxusautos gehen bei Auktion teilweise weg. Mercedes Benz SLR McLaren (Symbolfoto): Ein Wagen dieses Typs aus dem Fuhrpark von Anton Schlecker wurde zum Kauf angeboten (Quelle: dpa)

Mercedes Benz SLR McLaren (Symbolfoto): Ein Wagen dieses Typs aus dem Fuhrpark von Anton Schlecker wurde zum Kauf angeboten (Quelle: dpa)

Die Versteigerung von Luxusautos des ehemaligen Drogeriemarkt-Unternehmers Anton Schlecker ist am Donnerstag nur mit einem Teilerfolg zu Ende gegangen. Das teuerste Fahrzeug, ein Mercedes SLR McLaren, erreichte bis zuletzt nicht das Mindestgebot.

Für den Supersportwagen wurden am Ende nur 115.000 Euro geboten - es hätten aber 140.000 Euro sein müssen. Ob der Höchstbieter das Auto doch noch bekommt, ist bisher unbekannt. Der knapp sechs Jahre alte Porsche Cayenne mit Basismotorisierung ging für 16.000 Euro weg, 3000 Euro über Mindestgebot. Der zehn Jahre alte Jaguar Daimler Double Six brachte 12.000 Euro ein, immerhin das Doppelte des erforderlichen Auktionslimits.

Insolvenzverwalter macht alles zu Geld

Die drei Luxuswagen gehörten zum Firmenfuhrpark von Schlecker und waren von der Familie nicht aus der Insolvenzmasse herausgekauft worden. Der Auktionserlös kommt den Gläubigern zugute. Der Insolvenzverwalter hatte auch schon anderes Firmeninventar wie Regale und Werkzeuge versteigern lassen.

Trotz der sich abzeichnenden Insolvenz hatte sich Schlecker noch einen erlesenen Fuhrpark gegönnt. Der SLR dürfte einmal rund 440.000 Euro gekostet haben. Er wurde 2004 zum ersten Mal zugelassen und hat nur 26.500 km auf dem Tacho. Gebrauchte Fahrzeuge dieses Typs sind mittlerweile für 170.000 Euro zu haben. Ein Cayenne von 2007 wird sonst für 25.000 bis 30.000 Euro angeboten. Für den Daimler Double Six, einem Zwölfzylinder-Jaguar-Modell von 1993, werden auf dem Gebrauchtwagenmarkt rund 15.000 Euro verlangt.

Kein Zuschlag für prominenten Vorbesitz

Insofern sind die erfolgreichen Bieter recht günstig an den Porsche und den Daimler gekommen. Einen Bonus für den prominenten Vorbesitz wollte anders als etwa bei den Golfs von Papst Benedikt XVI. und Bundeskanzlerin Angela Merkel offensichtlich niemand bezahlen. Der Papst-Golf der vierten Baureihe brachte 2005 fast 189.000 Euro ein, der Golf II von Angela Merkel ging im April 2012 für gut 10.000 Euro weg.

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