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Lebensmittelpreise werden stark steigen: Teuerung bei Fleisch und Fisch


UN-Bericht: Lebensmittel könnten bis zu 40 Prozent teurer werden

07.06.2013, 13:15 Uhr | dpa, AP

Lebensmittelpreise werden stark steigen: Teuerung bei Fleisch und Fisch. Die Preise für Fleisch und Fisch werden der Vorhersage zufolge besonders stark ansteigen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Preise für Fleisch und Fisch werden der Vorhersage zufolge besonders stark ansteigen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Einem UN-Bericht zufolge müssen sich Verbraucher auf deutlich höhere Lebensmittelpreise einstellen. Grund dafür seien ein starkes Bevölkerungswachstum, die steigende Nachfrage aufgrund höherer Einkommen und ein langsames Wachstum bei den Vorräten, erklärten die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).

Regierungen sollen Investitionen in Landwirtschaft ankurbeln

Konkret erwarten die Organisationen in den kommenden zehn Jahren eine Steigerung der globalen Lebensmittelpreise um bis zu 40 Prozent. Die Investitionen in die Landwirtschaft seien aufgrund kontinuierlich sinkender Preise in den vergangenen Jahrzehnten zurückgegangen, hieß es. Die Organisationen forderten deshalb Regierungen auf, ihre Investitionen in Technologien zu verstärken, um die landwirtschaftliche Produktion anzukurbeln.

Fleisch, Fisch und Biokraftstoff werden stärker ansteigen

"Preise für pflanzliche und tierische Agrarerzeugnisse werden nach der Prognose wegen geringerem Produktionswachstums und höherer Nachfrage steigen", heißt es in dem in Peking vorgestellten Bericht. Dabei werden Preise für Fleisch, Fisch und Biokraftstoffe nach der Vorhersage stärker als primäre Agrarprodukte steigen.

China wird größter Schweinefleisch-Konsument

Einen großen Einfluss auf dem internationalen Agrarmarkt werde China mit seinen etwa 1,3 Milliarden Menschen haben, heißt es weiter. Das Land werde sich zwar bei vielen Agrarprodukten auch in Zukunft selbst versorgen können, die Agrarproduktion werde jedoch etwas verlangsamen.

Gleichzeitig werde China bis 2022 die Europäische Union als größten Konsument von Schweinefleisch beim Pro-Kopf-Verbrauch ablösen. Zudem gehen die Experten in dem Bericht davon aus, dass die chinesischen Importe von Ölsamen in den kommenden zehn Jahren um 40 Prozent steigen werden, und damit 59 Prozent des weltweiten Handels ausmachen werden. Ölsamen werden unter anderem als Tierfutter verwendet.

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