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Daimler investiert trotz Krise


Allen Problemen zum Trotz: Daimler investiert weiter

12.06.2013, 14:58 Uhr | dpa

Daimler investiert trotz Krise . Daimler muss Milliarden sparen (Quelle: dapd)

Daimler muss Milliarden sparen (Quelle: dapd)

Eine Milliarde ausgeben, zwei Milliarden sparen: Diesen Spagat wagt Daimler. Denn der Autobauer will trotz seines Sparkurses in der schwächelnden Autosparter allein in diesem Jahr eine Milliarde Euro in sein größtes Pkw-Werk in Sindelfingen investieren. Darin enthalten seien bereits die Kosten für die neue Generation der S-Klasse. "Hier ist unser Kompetenzzentrum der Ober- und Luxusklasse", sagte Konzernchef Dieter Zetsche zum Produktionsstart der überarbeiteten S-Klasse. "Das soll auch so bleiben - auch wenn die Lage der Automobilindustrie in Europa nach wie vor schwierig ist."

Daimler macht - wie anderen Autobauern auch - die Absatzkrise in Europa zu schaffen. Allerdings sei die Talsohle dort mittlerweile erreicht, sagte der Konzernchef. Weiteren Aufwind erwarte er daher in der zweiten Jahreshälfte.

Autobauer bleibt auf Sparkurs

Auch bei ihrem Sparprogramm sehen sich die Schwaben auf Kurs: Sie wollen in ihrer wichtigen Pkw-Sparte bis Ende nächsten Jahres rund zwei Milliarden Euro sparen. Ursprünglich sollten rund 60 Prozent davon bereits im laufenden Jahr zu Buche schlagen. Voraussichtlich werde das Ziel aber übertroffen, kündigte Zetsche an.

Medienberichten zufolge sollen die deutschen Werke, darunter vor allem Sindelfingen, allerdings deutlich zu teuer sein. "Die Zielsetzung muss sein, die Effizienz in Summe voranzubringen", erklärte der Konzernchef. Mit Investitionen solle die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Standorte gesichert werden.

Daimler hinkt Audi und BMW hinterher

Daimler wird ihm zufolge auch seine schwächelnde Profitabilität im zweiten Quartal dieses Jahres wieder steigern. "Was die Rendite angeht, werden wir zunächst einmal sehen, dass die Entwicklung im zweiten Quartal eine positive sein wird", kündigte Zetsche an, ohne genaue Zahlen zu nennen.

Zum Jahresstart hatte das Verhältnis von operativem Ergebnis zum Umsatz in der wichtigen Autosparte lediglich bei 3,3 Prozent gelegen. Zum Vergleich: Die Oberklasse-Rivalen Audi und BMW kamen auf 11,1 beziehungsweise 9,9 Prozent. Daimlers Renditeziel von zehn Prozent hatte Zetsche zuletzt auf unbestimmte Zeit verschoben. Auch jetzt ließ er dafür einen konkreten Zeitpunkt weiter offen.

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