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Deutsche Bahn darf durch Eurotunnel fahren: SNCF-Monopol gekippt


Deutsche Bahn bekommt grünes Licht für Eurotunnel

15.06.2013, 12:32 Uhr | dpa-AFX, t-online.de, rtr

Deutsche Bahn darf durch Eurotunnel fahren: SNCF-Monopol gekippt. Neben dem Eurostar werden bald auch ICE-Züge durch den Eurotunnel sausen (Quelle: Reuters)

Neben dem Eurostar werden bald auch ICE-Züge durch den Eurotunnel sausen (Quelle: Reuters)

Die Deutsche Bahn hat künftig mit Passagierzügen freie Fahrt durch den Eurotunnel zwischen Frankreich und Großbritannien. Nach dreijähriger Prüfung hat die zuständige Kommission jetzt die notwendige Genehmigung erteilt.

"Zwanzig Jahre nach dem Start der kommerziellen Verbindungen haben die Behörden den Kanaltunnel endlich für alle geöffnet", teilte Eurotunnel-Chef Jacques Gounon mit. Die Entscheidung werde den Bahnverkehr zwischen Großbritannien und anderen Ländern wie Deutschland und den Niederlanden beleben.

Regelmäßige Verbindungen nach London geplant

Zu den bislang zehn Millionen Passagieren, die jedes Jahr durch den Tunnel befördert werden, dürften bald zwischen drei und vier Millionen Bahngäste hinzukommen. Die Deutsche Bahn hatte bereits im Oktober 2010 erstmals eine Testfahrt im Tunnel absolviert. Sie will künftig eine regelmäßige Hochgeschwindigkeitsverbindung nach London anbieten, möglicherweise mit der Strecke Köln-Brüssel-London.

Um die Genehmigung für die Deutsche Bahn hatte es lange Streit gegeben. Die französische Regierung und der Alstom-Konzern versuchten mit aller Macht zu verhindern, dass auch ICE-Züge von Siemens durch den Tunnel fahren dürfen. Hintergrund war die Sorge um millionenschwere Aufträge für die französische Industrie.

SNCF-Monopol gekippt

Bislang durchqueren den Kanaltunnel nur auf dem französischen TGV basierende Eurostar-Züge sowie Güterzüge und Pendelzüge für Autos, Busse und Lastwagen. Das Monopol für Zugverbindungen zwischen dem französischen Calais und dem britischen Dover hatte bislang der französische Staatskonzern SNCF.

Erst im vergangenen Jahr hatte die Bahn ihre Pläne für eine direkte Zugverbindung zwischen Frankfurt und London auf frühestens 2016 verschoben. Die Betreibergesellschaft Eurotunnel erhält für jeden Zug, der durch den Kanaltunnel fährt, eine Gebühr.

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