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DIHK rechnet trotz schwacher Konjunktur mit 250.000 neuen Stellen


Trotz mauer Konjunktur: DIHK rechnet 2013 mit 250.000 neuen Stellen

15.06.2013, 12:29 Uhr | rtr, t-online.de

DIHK rechnet trotz schwacher Konjunktur mit 250.000 neuen Stellen. Mehr neue Stellen: Altenpfleger gehören laut DIHK zu den besonders gesuchten Arbeitskräften (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Mehr neue Stellen: Altenpfleger gehören laut DIHK zu den besonders gesuchten Arbeitskräften (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Gute Aussichten vor allem für Dienstleister: Trotz mauer Konjunktur wollen die Unternehmen in Deutschland mehr Stellen schaffen als zu Jahresbeginn geplant. Insgesamt sehen die Firmen über alle Branchen hinweg in diesem Jahr den Bedarf für 250.000 neue Mitarbeiter. Das berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Anfang 2013 habe der geschätzte Bedarf noch bei 150.000 Stellen gelegen.

70.000 neue Stellen bei persönlichen Dienstleistungen

Besonders viele freie Stellen gebe es bei den persönlichen Dienstleistungen, zu denen die Bereiche Gesundheit, Soziales, Gastgewerbe und Tourismus gehören - Altenpfleger, Krankenschwestern oder Kellner dürfen sich freuen. 70.000 Mitarbeiter sind in dieser Sparte gesucht.

Wissensintensive Dienstleistungsunternehmen wie IT-Firmen, Versicherer und Unternehmensberater wollen laut der Umfrage 65.000 neue Mitarbeiter einstellen. Ebenfalls groß ist die die Nachfrage demnach in den Branchen Metall und Elektro (40.000 neue Beschäftigte), Bau (30.000) und Handel (15.000).

BA-Chef warnt vor zunehmender Lohnungleichheit

DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben sagte der Zeitung, auch die Zeitarbeitsfirmen suchten wieder verstärkt Mitarbeiter. Das sei "ein Zeichen der Zuversicht für eine anziehende Auftragsentwicklung".

Der Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, warnte zugleich aber vor einem Auseinanderdriften des Arbeitsmarktes. "Wir haben die Tendenz zu einer zunehmenden Lohnungleichheit", sagte er der "Süddeutschen Zeitung". Wer bei Entwicklung und Herstellung von Produkten, die als Deutschlands Stärke angesehen würden, bestehen könne, der habe eine gute Schulausbildung, bilde sich weiter und habe in der Regel ein gutes Einkommen.

"Wer hier nicht mithalten kann, für den bleiben, wenn überhaupt, nur niedrig bezahlte Jobs." Weise sprach sich daher für von Arbeitgebern und Gewerkschaftern ausgehandelte, differenzierte Lohnuntergrenzen aus. Wenn diese "moderat und nach Branchen und Regionen unterschiedlich sind, muss dies keine Arbeitsplätze kosten." Zudem sollte die Agenda 2010 im Sinne stabilerer Beschäftigungsverhältnisse weiterentwickelt werden. Dass sich trotz sinkender Arbeitslosenzahlen an dieser ungleichen Verteilung nichts ändert, hatte jüngst auch eine andere Studie belegt.

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