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Bezahl-App: Jungunternehmer kassiert Millionen für Idee


Bezahl-App: Jungunternehmer kassiert 25 Millionen Dollar für Idee

30.06.2013, 13:12 Uhr | t-online.de - sia

Bezahl-App: Jungunternehmer kassiert Millionen für Idee. Clinkle-Gründer Lucas Duplan hat erst in diesem Jahr sein Studium beendet (Quelle: www.clinkle.com)

Clinkle-Gründer Lucas Duplan hat erst in diesem Jahr sein Studium beendet (Quelle: www.clinkle.com)

Junger Start-up-Unternehmer im Steilflug: Der 21-jährige Lucas Duplan hat im amerikanischen IT-Mekka Silicon Valley bei Investoren 25 Millionen Dollar eingesammelt - für eine Idee einer virtuellen Geldbörse. Dahinter steckt eine neuartige App: Clinkle soll es möglich machen, Produkte und Dienstleistungen ganz einfach mobil zu bezahlen.

Bargeld und Geldkarten wären Geschichte

Nach Angaben des "Wall Street Journals" (WSJ) sammelte Duplan bereits mit 19 Jahren als Student der Stanford-Universität in Kalifornien 20 Kommilitonen um sich, um den mobilen Dienst Clinkle zu entwickeln. Kunden sollen sich demnach mit der App gegenseitig entlohnen oder in Geschäften bezahlen können, ohne dass die Händler ihre Bezahlsysteme dafür aufrüsten müssen.

Der Hintergrund: Laut "WSJ" ging Duplan 2010 zum Studium nach London, fand es aber schwierig, dort ein Konto zu eröffnen. Er habe US-Dollar gegen britische Pfund getauscht, sich aber gefragt, warum er weltweit kostenfrei E-Mails per Smartphone oder PC verschicken konnte, das Gleiche mit Geld - "nur eine andere Form von Daten" - aber viel schwieriger sei.

50 Tüftler arbeiten an einer Idee

Dabei nahm die Idee eines virtuellen Geldbeutels Gestalt an. Zurück in Stanford habe er Gleichgesinnte für das Projekt gesucht und dem Start-up - in Anlehnung an das Klimpern von Münzen (englisch "clinking") - seinen Namen gegeben. Derzeit soll das Team 50 Tüftler umfassen und Duplan sich eine Reihe von Patenten auf seine Entwicklung gesichert haben.

Auf der langen Liste der Investoren aus dem Silicon Valley stehen "businessinsider.com" zufolge inzwischen bekannte Namen und Unternehmen wie das Risikokapital-Unternehmen Andreessen Horowitz, Peter Thiel, Intel, und Marc Benioff, Vorstandsvorsitzender von Salesforce.

App noch nicht im Einsatz

An der App wird derzeit allerdings noch gearbeitet, und das offenbar noch für einige weitere Monate. Dennoch hat Duplan die bislang höchste Summe in der Geschichte des Silicon Valley kassiert, und das lediglich für einen Prototypen von Clinkle und einen Beta-Test an der Universität, wie das Portal berichtete.

Viel mehr will Duplan vor dem Start von Clinkle offenbar auch nicht verraten. "Das wirklich große Ding ist, dass ein Verbraucher einfach eine App herunterlädt, und diese App ersetzt gängiges Bargeld und Geldkarten. Ich glaube nicht, dass es irgendetwas gibt, mit dem das bereits geht“, wird der Jungunternehmer auf "businessinsider.com" zitiert.

Experten melden Zweifel an

Genau daran zweifeln die Experten von "businessinsider.com" leise: Es sei kaum zu erkennen, warum Clinkle anders oder einfacher zu benutzen sein sollte als etwa die bereits existierende Bezahl-App Square Wallet. Doch Ende des Jahres sieht man wahrscheinlich klarer. Dann soll Clinkle laut "Bild"-Zeitung auf iOS und Android verfügbar sein.

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