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Nokia Siemens Networks aufgelöst: Siemens trennt sich von NSN


Siemens zieht sich aus Gemeinschaftsfirma mit Nokia zurück

01.07.2013, 17:36 Uhr | AFP

Nokia Siemens Networks aufgelöst: Siemens trennt sich von NSN. Nokia übernimmt NSN komplett (Quelle: dpa)

Nokia übernimmt NSN komplett (Quelle: dpa)

Nach Jahren vergeblicher Käufersuche zieht sich der Technologiekonzern Siemens aus dem Gemeinschaftsunternehmen mit dem finnischen Handyhersteller Nokia zurück. Das Unternehmen verkaufe seine Hälfte am Mobilfunknetzausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) für 1,7 Milliarden Euro an Partner Nokia, teilten die Konzerne mit. Das Geschäft werde voraussichtlich bis spätestens Ende September abgeschlossen, NSN sei dann eine hundertprozentige Tochter von Nokia.

Keine Käufer gefunden

Nokia und Siemens hatten NSN im April 2007 gegründet. Die Tochter brachte Siemens jedoch schon rasch massive Verluste ein. Das Unternehmen baut für seine Kunden, zu denen die Deutsche Telekom, Vodafone, O2 und E-Plus gehören, Kommunikationsnetzwerke.

In den vergangenen Jahren versuchten Nokia und Siemens das Gemeinschaftsunternehmen an Investoren zu verkaufen. 2011 erklärten die Konzerne dann jedoch nach ergebnisloser Käufersuche, die gemeinsame Tochter behalten zu wollen.

"Siemens" wird aus Namen entfernt

Der Name "Siemens" werde künftig aus dem Firmennamen verschwinden, teilten die Konzerne mit. Mit Abschluss des Verkaufs des Anteils von Siemens an Nokia werde ein neuer Name für das Unternehmen bekanntgegeben. Hauptsitz des Unternehmens bleibe das finnische Espoo. NSN wolle aber auch künftig eine "starke Präsenz in Deutschland behalten". Die Behörden müssten dem Geschäft noch zustimmen.

Der deutsche Technologiekonzern treibe mit dem Verkauf seiner Beteiligung an NSN die "Fokussierung auf unser Kerngeschäft weiter konsequent voran", erklärte Finanzvorstand Joe Kaeser. Das Unternehmen konzentriere sich auf seine Stärken in der Energietechnik, Industrie und Infrastruktur sowie im Gesundheitswesen.

Eigenständigkeit durch Sanierung

Die Sanierung von NSN werde weitergehen, kündigten die Unternehmen an. Dadurch solle dessen Eigenständigkeit gestärkt werden. NSN hat bereits einen radikalen Stellenabbau hinter sich. Ende 2011 beschäftigte der Netzwerkausrüster knapp 74.000 Menschen weltweit, Ende 2012 waren es noch rund 58.000 in über 150 Ländern.

Nokia-Chef Stephen Elop erklärte, NSN habe sich zum "führenden Anbieter bei Mobilfunknetzen der nächsten Generation etabliert" und habe "attraktives Wachstumspotenzial". Man sei mit diesen Entwicklungen sehr zufrieden.

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