Sie sind hier: Home > Finanzen > Unternehmen >

Gewinneinbruch bei den Ölmultis


Ölmultis müssen Gürtel enger schnallen

01.08.2013, 20:15 Uhr | t-online.de, dpa

Gewinneinbruch bei den Ölmultis. Gewinneinbruch bei den Ölmultis (Quelle: dpa)

Gewinneinbruch bei den Ölmultis (Quelle: dpa)

Schlechte Nachrichten für die Ölmultis: Gesunkene Ölpreise, Firmenumbauten und eine schlechtere Sicherheitslage haben die Gewinne von ExxonMobil, Shell und Co. kräftig schrumpfen lassen.

Das Ergebnis von Branchenprimus ExxonMobil fiel im zweiten Quartal um 57 Prozent auf 6,9 Milliarden Dollar (5,2 Milliarden Euro), beim heimischen US-Rivalen ConocoPhillips ging es um 9 Prozent auf 2,1 Milliarden Dollar herunter und bei der britisch-niederländischen Shell um 57 Prozent auf unterm Strich 1,7 Milliarden Dollar.

Verkauf belastet Exxon

Alle drei Konzerne legten am Donnerstag ihre Geschäftszahlen vor. Bei ExxonMobil schlugen sich unterm anderem der Verkauf des japanischen Raffineriegeschäfts vor einem Jahr sowie Steuereffekte nieder. Diese hatten den Gewinn damals in die Höhe getrieben. Zum Konzern gehören auch die deutschen Esso-Tankstellen.

Bei ConocoPhillips war es im Wesentlichen die Abspaltung der Tankstellen- und Raffinerie-Tochter Phillips 66, die sich negativ bemerkbar machte. Die Sparte ist nun als eigenständiges Unternehmen an der Börse notiert. Ohne Sondereffekte hingegen sei der Gewinn um ein Fünftel gestiegen, rechnete ConocoPhillips vor.

Shell leidet unter Öldiebstal und Pipeline-Sabotage

Shell wiederum wurde durch Produktionsunterbrechungen in Nigeria belastet. Zudem gingen Wechselkurseffekte in Australien ins Geld. Konzernchef Peter Voser sprach von einer "eindeutig enttäuschenden" Entwicklung. Die Aktie fiel bis Börsenschluss um 4 Prozent.

Öldiebstahl und Pipeline-Sabotage hätten in Nigeria hohe Schäden verursacht, erklärte der Konzern. "Shell kann diese Probleme nicht alleine lösen", sagte Voser. Neben dem Bau von neuen und sichereren Pipelines erwägt Shell nun auch die Abgabe von Geschäften in bestimmten Regionen des Landes. Laut Auswärtigen Amt besteht in der Region eine erhöhte Gefahr terroristischer Gewaltakte, gezielter Entführungen und krimineller Übergriffe.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Mäntel-Highlights und schöne Jacken shoppen
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOhappy-size.detchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR;

shopping-portal