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Ermittlungen gegen Dienstleister von Daimler


Umstrittene Werkverträge  

Vier Euro Stundenlohn? Ermittlungen gegen Dienstleister von Daimler

08.08.2013, 15:34 Uhr | t-online.de, rtr

Die Probleme mit Werkverträgen bei Daimler gehen in die nächste Runde: Jetzt schaltet sich die Staatsanwaltschaft Stuttgart ein und ermittelt gegen mehrere Dienstleister, die unter anderem für Daimler Test- und Probefahrten mit neuen Fahrzeugen erledigen. "Es wurden Ermittlungsverfahren gegen einige Firmen eingeleitet", sagte ein Sprecher der Behörde auf Anfrage. Es bestehe der Verdacht, dass Werkverträge dazu missbraucht würden, Beschäftigten Löhne und Gehälter vorzuenthalten.

Führungskräften droht Haftstrafe

Dies sei eine Straftat, den verantwortlichen Führungskräften in den Unternehmen drohten Geldstrafen oder bis zu fünf Jahre Haft. Es handele sich um ein "Geflecht" aus Firmen mit zum Teil ausländischen Töchtern und Subunternehmen. Gegen Verantwortliche bei Daimler liefen "Vorermittlungen". Die Mitverantwortung des Stuttgarter Autobauers als Auftraggeber der Dienstleister werde im Zuge der Ermittlungsverfahren "mitgeprüft".

Ins Rollen gekommen waren die Ermittlungen laut Staatsanwaltschaft durch Prüfungen der Rentenversicherung und des Zolls, die Schwarzarbeit verfolgten. Diese Behörden nähmen bei Verdachtsmomenten die Staatsanwaltschaft mit ins Boot, sagte der Sprecher der Stuttgarter Strafverfolgungsbehörde.

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Zoll geht Verdacht nach

Die "Reutlinger Nachrichten" hatten berichtet, bei einem für Daimler tätigen Dienstleister aus Schwäbisch Gmünd arbeiteten rumänische Testfahrer für Stundenlöhne von 3,80 Euro. Der Zoll gehe dem Verdacht von Schein-Werkverträgen nach, da die Testfahrer möglicherweise nicht als Selbstständige, sondern als Arbeitnehmer tätig seien.

Eine Sprecherin von Daimler sagte zu dem Bericht, die Entlohnung betreffe Beschäftigte des Dienstleisters, mit dem Daimler einen Vertrag abgeschlossen habe. "Wir gehen davon aus, dass sich unsere Lieferanten an Recht und Gesetz halten", sagte die Sprecherin. Entsprechende Klauseln seien in den Lieferanten-Verträgen enthalten.

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