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Autovermieter Sixt wirbt mit Gustl Mollath


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Autovermieter Sixt wirbt mit Gustl Mollath

12.08.2013, 17:17 Uhr | AFP, dpa

Autovermieter Sixt wirbt mit Gustl Mollath. Auch im Internet wirbt Sixt mit Gustl Mollath (Quelle: Screenshot Sixt-Website)

Auch im Internet wirbt Sixt mit Gustl Mollath (Quelle: Screenshot Sixt-Website)

Der Autovermieter Sixt ist bei seinen Marketingaktionen wenig zimperlich. Gerne macht die Firma auch Prominente zu unfreiwilligen Werbefiguren, wie etwa Bundeskanzlerin Angela Merkel. Diesmal hat es den erst kürzlich aus der Psychiatrie entlassenen Gustl Mollath erwischt.

Sixt-Anzeige wirbt mit Mollath

Eine Anzeige des Autovermieters in der "Süddeutschen Zeitung" zeigt ein Porträt des 56-Jährigen mit dem Text "Wenn hier jemand verrückt ist, dann Sixt mit seinen Preisen". Das Zitat sei frei erfunden und die Werbeaktion nicht abgesprochen, sagte Mollaths Anwalt Gerhard Strate und kündigte presserechtliche Schritte an.

Vor allem die Verwendung des Begriffs "verrückt" halte er im Zusammenhang mit seinem Mandanten für höchst problematisch. Mollath war 2006 als gemeingefährlich in die Psychiatrie eingewiesen und vergangene Woche überraschend entlassen worden. Das Strafverfahren gegen ihn - unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung - wird neu aufgerollt. Er sieht sich als Opfer eines Komplotts.

Merkel machte ungefragt Werbung für Sixt

Sixt hatte in der Vergangenheit wiederholt Politiker ohne deren Wissen vor seinen Werbekarren gespannt. Im Juni wurde die Kanzlerin mit ihrer Bemerkung über das Internet als "Neuland" wieder zur Hauptfigur einer Werbeanzeige des Autovermieters.

Sixt will Mollath Honorar anbieten

Ein Sixt-Sprecher räumte derweil ein, dass auch die Werbung mit Mollath nicht abgesprochen sei. Das Unternehmen gehe aber davon aus, dass dieser mittlerweile eine öffentliche Person sei und die Werbung daher ohne dessen Einverständnis machbar sei.

Es handle sich um eine satirische Anzeige, sagte der Sprecher. Dennoch wolle Sixt noch am Montag Kontakt zu Mollath aufnehmen und diesem ein Honorar anbieten. Über die Höhe des Honorars wollte der Sprecher keine Angaben machen - dies falle unter die Privatsphäre Mollaths.

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