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BMW: Neues Zertifikat der BayernLB


Von Wegen Krise  

BMW stellt neuen Absatzrekord auf

12.08.2013, 18:59 Uhr | ZertifikateJournal AG

BMW: Neues Zertifikat der BayernLB. Die BMW-Aktie geriet zuletzt unter Druck (Quelle: dpa)

Die BMW-Aktie geriet zuletzt unter Druck (Quelle: dpa)

Trotz der Absatzkrise in Europa hat BMW im zweiten Quartal mehr Gewinn gemacht. Das Ergebnis vor Steuern kletterte um 2,8 Prozent auf 2,03 Milliarden Euro. Der Nettogewinn legte um neun Prozent auf 1,4 Milliarden Euro zu. In der Sparte Automobile liegt die operative Rendite mit 9,6 Prozent am oberen Ende des angestrebten Korridors.

Im Kernsegment ging das Ergebnis vor Steuern und Zinsen allerdings zurück, und zwar um 13 Prozent auf 1,756 Milliarden Euro. Und auch das Konzern-EBIT war mit neun Prozent rückläufig. Schuld daran ist nicht nur die Absatzkrise in Europa, sondern auch hohe Kosten für Zukunftstechnologien wie das Elektro- und Carbonauto i3.

Rekord-Absatz bei BMW

Dennoch ist BMW auf Rekordkurs. 954.500 Fahrzeuge haben die Münchener im zweiten Quartal verkauft, ein Plus von sechs Prozent. Damit bleibt BMW weiterhin klarer Marktführer im Premium-Segment. Dazu trägt vor allem die Kernmarke bei. Hier stieg der Absatz um 7,7 Prozent auf 804.200 Fahrzeuge.

Trotz neuerlichem Absatzrekord ging es beim Umsatz nur minimal nach oben. Denn verkauft wurden vor allem viele kleinere Modelle, wie die 3er-Serie oder das Kompakt-SUV X1. Hier sind die Margen allerdings deutlich geringer als bei den größeren Modellen.

Prognose bekräftigt

Die Marktschwäche auf dem Heimatkontinent - hier verkauft BMW fast die Hälfte seiner Fahrzeuge - und der Preisdruck beschäftigten den Konzern auch in der zweiten Jahreshälfte, so das Unternehmen. Dennoch bestätigt die Gesellschaft ihre Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Demnach strebt BMW weiterhin ein Absatzplus im einstelligen Prozentbereich an und somit einen neuen Höchstwert bei den Auslieferungen. Das Vorsteuerergebnis soll in etwa auf dem Vorjahresniveau liegen.

Abwärtsdruck: Lage etwas eingetrübt

Die niedrigere Automobilmarge kam am Parkett nicht gut an. Zudem hatten Anleger beim Ausblick wohl etwas mehr erwartet. Daimler-Chef Dieter Zetsche hatte zuletzt eine Trendwende auf dem europäischen Markt ausgemacht. Und auch der Reifenhersteller Continental schlägt inzwischen optimistischere Töne an. BMW-Aktien gaben auf Wochensicht rund vier Prozent ab. Damit hat sich die charttechnische Situation etwas eingetrübt. Zwar bleibt der steile, seit Ende Juni laufende Aufwärtstrend weiterhin intakt. Und auch die gleitenden Durchschnitte wurden nicht unterschritten. Mit dem erneuten Scheitern an der 74,00-Euro-Marke überwiegen allerdings erst mal die Short-Signale.

Konservatives Callable

Anleger, die ein Investment in ein neues Memory Express der BayernLB auf die BMW-Aktie in Erwägung ziehen (ISIN DE000BLB2G33), müssen sich um derlei kurzfristige Schwankungen keinen Kopf machen. Denn die für die jährliche Bonus-Zahlung von 4,6 Prozent des Nennbetrags relevante Barriere wird am 28. August 45 Prozent unter dem Startwert eingezogen. Das heißt: Die Jahresprämie wird fällig, wenn die Aktie an den jährlichen Stichtagen - immer Mitte August - mindestens 55 Prozent ihres Referenzwerts behauptet.

Aber selbst wenn der Automobilwert an einem der Stichtage mal unter der Schwelle notiert, ist noch nichts verloren. Der Memory- Mechanismus sorgt dafür, dass ausgefallene Zahlungen nachgeholt werden, wenn die Aktie an einem der folgenden Stichtage wieder über der relevanten Marke notiert. Zudem haben Anleger - wie es bei Callables üblich ist - natürlich auch die Chance auf eine vorzeitige Tilgung, und zwar dann, wenn der Titel an einem der Stichtage über seinem Ausgangsniveau notiert.

In vier Jahren ist Schluss

Kommt es während der Laufzeit zu keiner vorzeitigen Tilgung, entscheidet am 21. August 2017 (finaler Bewertungstag) die Memory-Schwelle darüber, ob das Callable zur Nominale zuzüglich der finalen und der eventuell zuvor ausgefallenen Zinszahlungen getilgt wird oder BMW-Aktien entsprechend dem anfänglich definierten Bezugsverhältnis ins Depot gebucht werden. Natürlich sind in diesem Fall auch die finale und die zuvor möglicherweise ausgefallenen Zahlungen verloren.

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