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ZEW-Konjunkturerwartungen: Börsenprofis werden zuversichtlicher für deutsche Wirtschaft


ZEW-Index  

Finanzprofis zuversichtlich für deutsche Wirtschaft

13.08.2013, 13:48 Uhr | dpa-AFX, t-online.de

ZEW-Konjunkturerwartungen: Börsenprofis werden zuversichtlicher für deutsche Wirtschaft. Eine robuste deutsche Binnenwirtschaft und eine Erholung in der Eurozone stützt die deutsche Wirtschaft (Quelle: Arne Dedert/dpa )

Eine robuste deutsche Binnenwirtschaft und eine Erholung in der Eurozone stützt die deutsche Wirtschaft (Quelle: Arne Dedert/dpa )

Deutsche Börsenexperten sehen die Zukunft der deutschen Wirtschaft überraschend optimistisch. Die ZEW-Konjunkturerwartungen stiegen im August von 36,3 Zähler im Vormonat auf 42,0 Punkte, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) mitteilte. Der Index kletterte auf den höchsten Stand seit März.

Warnung vor Euphorie

Bankvolkswirte hatten nur mit einem Anstieg auf 39,9 Punkte gerechnet. Ökonomen erkannten in den ZEW-Daten einen weiteren Hinweis auf eine konjunkturelle Erholung, warnten allerdings auch vor Euphorie. Die vom Mannheimer Institut befragten Finanzanalysten bewerten neben den Konjunkturerwartungen auch die aktuelle Lage in der deutschen Wirtschaft überraschend positiv.

Die Beurteilung der derzeitigen Situation stieg laut ZEW ebenfalls deutlich um 7,7 Punkte auf 18,3 Zähler. Hier hatten Volkswirte 12,0 Zähler erwartet. An der Umfrage des Forschungsinstituts hatten sich 252 Analysten und institutionelle Anleger beteiligt.

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Binnenwirtschaft stützt

Als einen Grund für die Stimmungsaufhellung nannten ZEW-Experten die konjunkturelle Erholung in der Eurozone. In wichtigen Staaten des Währungsraums "scheint sich ein Ende der Rezession abzuzeichnen", hieß es weiter in der Mitteilung. Außerdem stütze eine robuste deutsche Binnenkonjunktur den Optimismus der befragten Finanzexperten.

Commerzbank-Volkswirt Ralph Solveen sieht in den ZEW-Daten aber keinen Anlass zum Jubeln. Bisher gebe es noch kein klares Signal dafür, dass die Unternehmen ihre Investitionszurückhaltung abgelegt hätten. Die Bremse, die für die verhaltene Konjunktur in den vergangenen Quartalen eine beträchtliche Mitverantwortung trug, sei noch immer nicht gelöst.

Auch Daten für die Eurozone verbessert

Die ZEW-Konjunkturerwartungen für den Euro-Raum legten im August ebenfalls deutlich zu. Der entsprechende Indikator gewann 11,2 Punkte gegenüber dem Vormonat und liegt nun bei 44,0 Punkten. Der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage im Euroraum verbesserte sich um 0,6 Zähler auf minus 74,1 Punkte.

Mit Blick auf die Daten zur Währungsunion zeigten sich Volkswirte immerhin vorsichtig optimistisch. Die Krise im Währungsraum sei zwar noch nicht vorbei, heißt es beispielsweise in einer Analyse der VP Bank aus Liechtenstein. Allerdings mehrten sich die Anzeichen, dass die Talsohle durchschritten sei. Die besseren ZEW-Konjunkturerwartungen deuteten zudem darauf hin, dass "der Erholungspfad auch in der zweiten Jahreshälfte beschritten wird."

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