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E-Plus-Verkauf an O2: Bundeskartellamt untersucht mögliche Fusion

Mobilfunk  

Kartellamt nimmt E-Plus-Verkauf an O2 genau unter die Lupe

21.08.2013, 09:52 Uhr | rtr

Das Bundeskartellamt macht Schwierigkeiten beim Verkauf der deutschen KPN-Mobilfunk-Tochter E-Plus an Telefonica Deutschland aus. "Dass ein solcher Zusammenschluss erhebliche Folgen für den Wettbewerb hätte und in all seinen Facetten genau geprüft werden muss, liegt auf der Hand", sagte Kartellamtspräsident Andreas Mundt der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Marktverhältnisse sind entscheidend

Zugleich sieht er das deutsche Kartellamt bei der Entscheidung in der Verantwortung: "Sollte Telefonica Deutschland den Zusammenschluss mit E-Plus anmelden, gehört der Fall aus unserer Sicht eindeutig nach Bonn. Andere EU-Länder können keine Blaupause für dieses Fusionskontrollverfahren liefern. Es kommt allein auf die Marktverhältnisse in Deutschland an."

Hauptantrieb sind Einsparungen

O2, eine Tochter des spanischen Telefonica-Konzerns, bietet rund acht Milliarden Euro für E-Plus. Zusammen würden O2 und E-Plus in Deutschland zum Marktführer mit mehr als 40 Millionen Kunden aufsteigen. Hauptantrieb für den Deal sind Einsparungen: Durch die Fusion sollen die Kosten vor allem durch die Verschmelzung der beiden Handy-Netze um mehr als fünf Milliarden Euro sinken.

Damit bleiben in Deutschland nur noch drei Handy-Betreiber. Laut Mundt sind es in den meisten EU-Staaten zumindest vier Anbieter.

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