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Burger-King-Betreiber verklagt NGG - auf einen Euro


Ärger bei Fast-Food-Kette  

Burger-King-Betreiber verklagt die Gewerkschaft - auf einen Euro

26.08.2013, 14:57 Uhr | t-online.de, dpa

Burger-King-Betreiber verklagt NGG  - auf einen Euro. In einigen deutschen Filialen von Burger King ist der Streit zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften eskaliert (Quelle: dpa)

In einigen deutschen Filialen von Burger King ist der Streit zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften eskaliert (Quelle: dpa)

In vielen deutschen Lokalen der Fast-Food-Kette Burger King brodelt es, und zwar nicht in der Küche: Seit dem Verkauf der letzten 91 Filialen sind die Jobbedingungen Thema vor den Arbeitsgerichten. Die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) erhebt schwere Vorwürfe gegen die Yi-Ko Holding als neuen Arbeitgeber. Diese hat ihrerseits die NGG verklagt, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ). Sie sieht sich verleumdet. Merkwürdig scheint nur der geforderte Schadenersatz: ein einziger Euro.

Die NGG vermittle den Eindruck eines "Flächenbrandes" im Unternehmen, zitiert der Bericht die Klageschrift. So sei "ein erheblicher Reputationsschaden" entstanden, auf den die Holding nun mit einer Schadenersatzklage beim Amtsgericht reagiert habe. Der NGG liege die Klage noch nicht vor, sie reagiere aber gelassen. Schließlich würden gezielt Betriebsräte entlassen. Zudem gebe es unregelmäßige Zahlungen, die der Arbeitgeber mit einem Dienstleister-Wechsel begründet.

Bereits kurz nach der Übernahme heftige Klagen

Im Mai hatte die Burger-King-Muttergesellschaft ihre letzten selbstbetriebenen Filialen in Deutschland an die Yi-Ko Holding verkauft. Dahinter stehen die Gesellschafter Ergün Yildiz und Alexander Kolobov, die beide schon vorher Burger-King-Lokale betrieben hatten. Noch im selben Monat hatte die NGG gewarnt, es drohe die Zerschlagung vieler Betriebsräte.

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So soll Yildiz angeordnet haben, dass Betriebsratsarbeit nicht mehr registriert und folglich nicht mehr bezahlt werde. Sämtliche Betriebsvereinbarungen, die etwa Urlaubsgeld und eine Tariferhöhung regeln, seien von Yildiz per E-Mail gekündigt worden. Das hat der Geschäftsführer laut "FAZ" mittlerweile wieder rückgängig gemacht.

Betriebsrat aus Frankfurt soll zu Unrecht nicht gearbeitet haben

Zuletzt machte der Fall eines Betriebsrats aus Frankfurt Schlagzeilen. Er soll zwei Jahre nicht im Restaurant gearbeitet haben, obwohl er nicht freigestellt war. Wie die "FAZ" schreibt, gab es tatsächlich keine schriftliche Abmachung. Allerdings habe der Mann im Einverständnis mit seinem Filialleiter gehandelt.

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