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GfK-Index sinkt: Konsumforscher sieht Ende der Fahnenstange


GfK-Index sinkt wieder  

Konsumforscher sieht Ende der Fahnenstange bei Kauflust

28.08.2013, 09:32 Uhr | dpa, rtr, t-online.de

 GfK-Index sinkt: Konsumforscher sieht Ende der Fahnenstange. Das Geld sitzt deutschen Verbrauchern locker - viel Luft nach oben bleibt aber nicht mehr (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Insbesondere der private Konsum trieb 2013 die Wirtschaft an (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Seit Anfang des Jahres ist die Verbraucherstimmung stetig gestiegen. Das ändert sich nun: Die Gesellschaft für Konsumforschung GfK prognostiziert für September einen Konsumklimaindex von 6,9 Punkten - nach 7,0 Punkten im August. Volkswirte hatten dagegen einen leichten Anstieg auf 7,1 Prozent erwartet. Eine Trendwende sei das nicht, heißt es. Bei der Kauflaune glaubt ein GfK-Forscher das Ende der Fahnenstange aber bald erreicht.

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"Wir sind bei der Anschaffungsneigung der Verbraucher bereits auf einem sehr hohen Niveau. Da gibt es vielleicht noch ein bisschen Luft nach oben, aber große Sprünge sind da nicht mehr drin", sagte Rolf Bürkl von der GfK. Von einer Trendwende zum Negativen könne bei der Konsumstimmung aber auch nicht die Rede sein.

Mit der Lehman-Pleite kam Sparen aus der Mode

Die Bereitschaft der Verbraucher zu größeren Anschaffungen ist nach Bürkls Angaben seit der Lehman-Pleite im Jahr 2008 kontinuierlich gestiegen. Neben dem seinerzeit erschütterten Vertrauen vieler Verbraucher in die Finanzmärkte hätten auch die niedrigen Sparzinsen dazu geführt, dass Haushalte ihr

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lieber in Immobilien, Möbel oder Neuwagen steckten als es auf die hohe Kante zu legen. Auch die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt spiele dabei eine Rolle.

Dass die sogenannte Anschaffungsneigung demnächst sogar auf das Rekordniveau von 2006 steigen könnte, erwartet Bürkl allerdings nicht. Damals hatte die bevorstehende Mehrwertsteuererhöhung viele Haushalte dazu veranlasst, größere Anschaffungen vorzuziehen. Mit fast 65 Indexpunkten war die Anschaffungsneigung damals knapp doppelt so hoch wie derzeit. Aus den Umfragewerten zur Anschaffungsneigung, der Konjunkturerwartung und den Einkommenserwartungen ermittelt die GfK monatlich den Konsumklimaindex.

GfK: Einkommensaussichten sind eingetrübt

Die Verbraucher rechnen den Forschern zufolge in den kommenden Monaten eher mit einer verhaltenen Erholung der Wirtschaft. Dies erklärt auch die leicht eingetrübten Einkommensaussichten, die im August etwas von ihrem sehr hohen Niveau einbüßten. Die Anschaffungsneigung der Bürger allerdings stieg sogar noch einmal und kletterte auf den höchsten Stand seit Ende 2006.

Ein Hinweis auf eine leicht gebremste Konsumlust könnte nach Bürkls Einschätzung auch die wieder steigende Sparneigung sein. "Der Index für die Sparneigung liegt zwar mit minus 25 Punkten weiterhin tief im Keller, trotzdem hat die Sparneigung im August leicht zugenommen." Noch im Juni hatte sie bei minus 35 Punkten gelegen - und war damit auf ein Rekordtief gesunken.

In der derzeitigen Lage hielten es dagegen wieder etwas mehr Verbraucher für ratsam, zu sparen. Insgesamt bewege sich die Bereitschaft von Verbrauchern zu größeren Anschaffungen aber weiterhin auf hohem Niveau, stellte der Konsumforscher klar.

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