Sie sind hier: Home > Finanzen > Unternehmen >

Kritik an Ikeas Steuermoral: Chef sieht Konzern als "guten Steuerzahler"


Kritik an Steuermoral  

Neuer Ikea-Chef: "Wir sind gute Steuerzahler"

30.08.2013, 16:29 Uhr | AFP, t-online.de

Kritik an Ikeas Steuermoral: Chef sieht Konzern als "guten Steuerzahler". Für den neuen Ikea-Lenker Peter Agnefjäll ist sein Konzern ein vorbildlicher Steuerzahler (Quelle: dpa/Niklas Larsson)

Für den neuen Ikea-Lenker Peter Agnefjäll ist sein Konzern ein vorbildlicher Steuerzahler (Quelle: dpa/Niklas Larsson)

Er tritt offiziell zwar erst am 2. September seinen Posten an, dennoch hat der neue Ikea-Chef schon jetzt die Steuermoral seiner Unternehmensgruppe verteidigt. "Ich denke, wir sind gute Steuerzahler", sagte Peter Agnefjäll der schwedischen Wirtschaftszeitung "Dagens Industri". Der schwedische Möbelriese war in die Kritik geraten, weil er es abgelehnt hatte, an einer Anhörung vor dem französischen Parlament zur "Steueroptimierung" teilzunehmen.

2012 knapp 900 Millionen Euro Steuern gezahlt

Im Durchschnitt zahle seine in den Niederlanden ansässige Gruppe 18 Prozent ihres Umsatzes als Steuern, erklärte Agnefjäll jetzt. Dies seien im vergangenen Jahr 695 Millionen Euro gewesen. Hinzu kämen noch rund 200 Millionen Euro Grundsteuer. "Insgesamt ist das nicht besonders niedrig", sagte Agnefjäll.

Die Ikea Group verwaltet praktisch sämtliche Filialen des Möbelkonzerns. Sie selbst ist Teil des niederländischen Konzerns Ingka Holding. Mit einer Steuerlast von 18 Prozent liegt Ikea im Mittel der an dem Amsterdamer Börsenindex AEX gelisteten Unternehmen.

Anzeige
Aktuelle Stellenangebote
Stellenangebote

Wählen Sie die gewünschte Branche aus:


Ikea veröffentlicht freiwillig Jahresbericht

Agnefjäll versicherte, sein Konzern tue "alles für die Transparenz". Er verwies darauf, dass das Unternehmen inzwischen sogar einen Jahresbericht veröffentliche, obwohl es nicht dazu verpflichtet sei. Ikea hatte sich im Juli ebenso wie die US-Konzerne Apple und Facebook der Anhörung in Frankreich verweigert.

Dies war bei den Abgeordneten auf scharfe Kritik gestoßen. Das Parlament hatte Vertreter internationaler Konzerne eingeladen, um Auskunft über ihre Steuerpolitik zu geben. Es wollte herausfinden, mit welchen legalen Steuertricks große Konzerne vermeiden, in Frankreich Steuern zu zahlen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Jetzt Gutschrift sichern und digital fernsehen!
jetzt bei der Telekom
Gerry Weberbonprix.deOTTOCECILHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe