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Porsche, Daimler und BMW: Deutsche Autos in den USA sehr begehrt


Porsche, Daimler und BMW  

Deutsche Autos in den USA sehr begehrt

04.09.2013, 21:26 Uhr | dpa-AFX

Porsche, Daimler und  BMW: Deutsche Autos in den USA sehr begehrt . Automarkt in den USA: Deutsche Luxusautos legen weiter zu (Quelle: dpa)

Automarkt in den USA: Deutsche Luxusautos legen weiter zu (Quelle: dpa)

Während hierzulande der Automarkt gerade schwächelt, herrscht für die deutschen Autobauer in den USA weiterhin Goldgräberstimmung. Im August steigerten die Premiumhersteller Porsche, Daimler, BMW und Audi ihre Verkaufszahlen in den Vereinigten Staaten kräftig. Auch für die einheimischen Autobauer General Motors (GM), Ford und Chrysler sowie ihre japanischen Konkurrenten ging es weiter bergauf, wie sie mitteilten. Volkswagen dagegen fährt der Konkurrenz auf dem US-Markt hinterher. Während VW und Jetta zulegten, verkauften sich der Golf und der Geländewagen Touareg schlechter.

Zweistellige Wachstumsraten

Die Daimler-Autos der Marken Mercedes-Benz und Smart kamen in den USA im August zusammen mit den Sprinter-Lieferwagen auf gut 27.100 verkaufte Exemplare, fast 16 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. BMW glänzte mit einem Zuwachs von 35 Prozent auf mehr als 30.500 Wagen, wozu mehr die Kernmarke BMW als die Kleinwagen-Tochter Mini beitrug. Die Ingolstädter VW-Tochter Audi meldete ein sattes Plus von 21,5 Prozent auf gut 14.000 ausgelieferte Autos. Die Sportwagentochter Porsche lieferte 3300 Wagen aus - rund 10 Prozent mehr als im August 2012.

VW verkauft weniger

Schlechter sah es bei der Hauptmarke Volkswagen aus: Die US-Amerikaner nahmen nur 40.342 VW-Autos ab und damit 1,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Seit Jahresbeginn steht für VW in den USA nun ein Absatzrückgang von 1,3 Prozent zu Buche.

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Gut lief es dagegen für die großen US-Autobauer: Sie vermeldeten Steigerungen zwischen 12 und 15 Prozent. GM verkaufte 275.847 Fahrzeuge, fast 15 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Bei Ford gingen die Verkäufe um 12 Prozent auf 221.270 Exemplare nach oben. Chrysler kam auf 165.552 verkaufte Fahrzeuge, ein Plus von 12 Prozent. Dazu trug auch ein leichtes Plus beim Fiat 500 bei, den Chrysler für seinen italienischen Mehrheitseigner in den USA vertreibt.

Japaner beliebt

Chrysler sprach vom besten August seit 2007. Für GM war es der beste Monat seit September 2008, bevor sich die Finanzkrise mit der Pleite der Investmentbank Lehman Brothers weltweit verschärft hatte. Auch der japanische Autobauer Toyota legte deutlich zu. Insgesamt kam der weltgrößte Autobauer in den USA auf gut 231.500 verkaufte Wagen, rund 23 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Auch für Honda und Nissan ging es um zweistellige Prozentsätze nach oben.

Den US-Konzernen kam unterdessen der anhaltend starke Absatz der Pick-up-Trucks zugute. Die wuchtigen Wagen mit Ladefläche werden von Handwerkern genauso geliebt wie von Farmern oder Familienvätern. Das ist doppelt gut für die US-Konzerne: Zum einen haben sie kaum ausländische Konkurrenz in dem Segment, zum anderen sind die Gewinnspannen hier besonders hoch. In der Wirtschaftskrise waren die Verkäufe insgesamt eingebrochen. Deshalb fahren nun viele alte Wagen herum, die ersetzt werden müssen.

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