Sie sind hier: Home > Finanzen > Unternehmen >

Michael Dell darf PC-Hersteller kaufen


Firmen-Gründer übernimmt  

Michael Dell darf sein Unternehmen zurückkaufen

12.09.2013, 16:48 Uhr | dpa-AFX, rtr

Erfolg für Michael Dell: Nach monatelangem Ringen ist er mit seinem rund 25 Milliarden Dollar (19 Milliarden Euro) schweren Übernahmeangebot für den von ihm gegründeten PC-Hersteller am Ziel angelangt. Die Aktionäre nahmen am Donnerstag seine Offerte an. Auch ein Sondergremium des Unternehmens stimmte dem Vorhaben zu. Ziel von Michael Dell ist es, sein Unternehmen von der Börse zu nehmen.

Bösen-Rückzug geplant

Das Votum war mehrfach verschoben worden, weil es viel Widerstand gegen die Pläne gab. Nachdem Michael Dell aber seine Offerte aufstockte und sich zuletzt mit dem einflussreichen Investor Carl Icahn noch der härteste Kontrahent zurückzog, war der Weg frei. Dell soll nun von der Börse genommen und in Ruhe saniert werden.

"Ich bin zufrieden mit diesem Ausgang", erklärte der Unternehmens-Gründer. Die Aktionäre erhalten 13,75 Dollar je Aktie plus eine Sonderdividende von 0,13 Dollar je Aktie. Die Übernahme soll bis Anfang November über die Bühne gehen, sofern die Wettbewerbshüter grünes Licht geben.

Anzeige
Aktuelle Stellenangebote
Stellenangebote

Wählen Sie die gewünschte Branche aus:


PC-Hersteller verlor Anschluss an iPad und Co.

Dem US-Konzern setzt zu, dass der Markt für klassische Computer stark schrumpft. Den Trend zu Tablet-PCs - angestoßen durch den Erfolg von Apples iPad - hat der Computerbauer verpasst. Trotz teurer Akquisitionen ist das Unternehmen noch immer stark vom Verkauf herkömmlicher PCs abhängig. Zuletzt war der Quartalsgewinn um fast drei Viertel eingebrochen, weil das Unternehmen seine Produkte nur noch mit hohen Rabatten absetzen kann.

IBM als Sanierungs-Vorbild

Nun soll das 1984 von Michael Dell in einem Studentenwohnheim gegründete Unternehmen nach dem Vorbild von IBM umgebaut werden. Die Ausrichtung soll künftig stärker auf dem Service-Geschäft für Unternehmenskunden liegen. Der komplizierte Umbau kann laut Dell am besten gelingen, wenn es keinen Druck durch Quartalsberichte gibt, wie sie an der Börse üblich sind.

Weil der PC-Markt auch 2013 und 2014 kleiner werden dürfte, gibt es vielen Experten zufolge keine Alternative zu einer umfassenden Restrukturierung. Allerdings fürchten manche Analysten, dass sie für Dell zu spät kommt. Denn der Service-Bereich für Unternehmen ist bereits von IBM und Hewlett-Packard besetzt.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Mode ab Größe 44 shoppen und Versandkosten sparen
bei sheego.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018