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Bombardier-Jungfernflug: Neue Konkurrenz für Airbus und Boeing hebt ab


Bombardier-Jungfernflug  

Neue Konkurrenz für Airbus und Boeing hebt ab

16.09.2013, 17:55 Uhr | dpa-AFX

Bombardier-Jungfernflug: Neue Konkurrenz für Airbus und Boeing hebt ab. Erfolgreicher Jungfernflug einer Bombardier CS100 am 16. September 2013 (Quelle: Reuters)

Erfolgreicher Jungfernflug einer Bombardier CS100 (Quelle: Reuters)

Der kanadische Flugzeugbauer Bombardier versucht sich erstmals an einem großen Verkehrsflugzeug und will damit Airbus und Boeing Konkurrenz machen. Nach monatelangen Verzögerungen startete am Montag eine Testmaschine der C-Serie vom Flughafen Montréal-Mirabel zu ihrem Jungfernflug. Das bislang größte Verkehrsflugzeug von Bombardier, das je nach Version und Ausstattung bis zu 160 Passagiere aufnehmen kann, soll die sehr erfolgreichen Mittelstreckenjets Airbus A320 und Boeing 737 angreifen.

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Ursprünglich war der Erstflug der CS100 von Bombardier bereits für Ende 2012 geplant. Doch wegen Problemen mit Zulieferern, ausstehenden technischen Tests und schließlich auch schlechter Wetterverhältnisse verzögerte sich das Vorhaben immer wieder. Am Montag spielte aber auch der Himmel über Mirabel im Bundesstaat Quebec mit, wo das erste CSeries-Flugzeug unweit des Bombardier-Firmengeländes abhob.

Pünktliche Auslieferung geplant

Die Kundschaft reagierte prompt: AirBaltic kündigte an, mit Bombardier über eine Aufstockung der bisherigen Order von zehn Flugzeugen sprechen zu wollen. Trotz der Verzögerung beim Erprobungsflug werde nicht mit einer verspäteten Auslieferung gerechnet, erklärte die lettische Airline. Bombardier will früheren Angaben zufolge Mitte 2014 die ersten Maschinen ausliefern.

Besonders niedrige Unterhaltskosten

Bombardier stellt bislang Regionaljets her. Mit der C-Serie stoßen die Kanadier in die nächstgrößere Klasse vor. Bombardier verspricht den Fluggesellschaften besonders günstige Unterhaltskosten. So soll der Spritverbrauch etwa durch den Einsatz von leichten Verbundmaterialien gesenkt werden.

Airbus und Boeing hatten sich gegen Neuentwicklungen entschieden und modernisieren stattdessen derzeit ihre Verkaufsschlager, unter anderem mit neuen Triebwerken. Die Aktien von EADS und Bombardier legten am Montag nur leicht zu, Boeing-Papiere hingegen deutlich.

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