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Erholung auf EU-Automarkt schon wieder vorbei


Rückschlag für Automarkt  

Die Trendwende lässt weiter auf sich warten

17.09.2013, 14:36 Uhr | AFP, t-online.de

Erholung auf EU-Automarkt schon wieder vorbei. Europäischer Automarkt schwächelt, nur Mercedes, BMW, Opel und Renault bilden die Ausnahme (Quelle: Daimler AG)

Europäischer Automarkt schwächelt, nur Mercedes, BMW, Opel und Renault bilden die Ausnahme (Quelle: Daimler AG)

Enttäuschende Nachricht für die europäischen Autobauer: Nach einem Plus im Juli ist der Automarkt im August wieder abgesackt. Unterm Strich wurden in der EU knapp 653.900 Fahrzeuge neu zugelassen und damit fünf Prozent weniger als im August vergangenen Jahres, teilte der europäische Herstellerverband ACEA mit. Im Juli hatten die Neuzulassungen noch um fünf Prozent zugelegt.

Von Januar bis August wurden damit insgesamt nur rund 7,8 Millionen Autos neu angemeldet. Das waren etwa fünf Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie die ACEA mitteilte. Dies sei die niedrigste Zahl an Neuzulassungen in den ersten acht Monaten gewesen, die je verzeichnet wurde.

Nur wenige Hersteller bilden die Ausnahme

Besonders schlecht lief das Geschäft im August für den französischen Hersteller PSA Peugeot Citroën, dessen Verkäufe um 17,3 Prozent einbrachen. Aber auch die meisten anderen Autokonzerne verkauften weniger. Ausnahmen waren BMW und Daimler und die Opel-Mutter General Motors. Daneben verzeichnete PSA-Konkurrent Renault dank seiner Billig-Marke Dacia mehr Neuzulassungen.

Peter Fuß von der Unternehmensberatung Ernst & Young rechnet damit, dass die Absatzkrise der Autobranche in Europa vorerst weiter anhält. "Die schwachen August-Zahlen zeigen, dass der europäische Automarkt von einer Erholung noch weit entfernt ist", erklärte Fuß. Im Gesamtjahr dürfte die Branche erneut einen Negativrekord bei den Verkaufszahlen einfahren.

Kommendes Jahr aber dürfte sich der Gesamtmarkt "auf dem inzwischen erreichten niedrigen Niveau" stabilisieren, so der Experte weiter. Eine wirkliche Trendwende werde aber weiter auf sich warten lassen. Dazu müsse die Wirtschaft in der EU spürbar anziehen und die Arbeitslosigkeit zurückgehen.

Topmanager hoffen auf 2014

Auch verschiedene Top-Manager der Autobranche hatte in den vergangenen Tagen im Vorfeld der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt am Main die Hoffnung geäußert, die Lage auf dem europäischen Automobilmarkt werde sich 2014 bessern.

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