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GfK-Konsumklima: Verbraucherstimmung auf Mehrjahreshoch

GfK-Konsumklima  

Verbraucherstimmung auf Mehrjahreshoch

25.09.2013, 10:11 Uhr | dpa-AFX

GfK-Konsumklima: Verbraucherstimmung auf Mehrjahreshoch. Die deutschen Verbraucher sind weiterhin in Shopping-Laune (Quelle: imago/Schöning)

Die deutschen Verbraucher sind weiterhin in Shopping-Laune (Quelle: imago/Schöning)

Die gut laufende Konjunktur in Deutschland lässt die Verbraucher optimistisch in die Zukunft blicken. Das vom Marktforschungsunternehmen GfK ermittelte Konsumklima steigt um 0,1 Punkte auf 7,1 Punkte, wie die GfK in Nürnberg mitteilte. Das ist der höchste Wert seit September 2007.

"Die konjunkturellen Aussichten werden als gut eingeschätzt, insbesondere der robuste Arbeitsmarkt stützt die Verbraucherstimmung", sagte GfK-Experte Rolf Bürkl. Darüber hinaus sorge das Umfeld niedriger Zinsen dafür, dass die Verbraucher eher zum Konsum als zum Sparen neigten. "An dieser Situation dürfte sich auf absehbare Zeit wenig ändern", meinte Bürkl.

Verbraucher fühlen Inflation etwas stärker

Im Detail drücken allenfalls die in den letzten Monaten deutlich gestiegenen Nahrungsmittelpreise auf die Stimmung. So gaben die Einkommenserwartungen der Verbraucher trotz einer größeren Anschaffungsneigung nach. "Dies könnte auf eine höhere gefühlte Inflation zurückzuführen sein, wo Güter des täglichen Bedarfs eine besonders große Rolle spielen", sagte Bürkl. Das Konzept der "gefühlten Inflation" besagt, dass Preissteigerungen von häufig gekauften Produkten wie Lebensmittel oder Benzin besonders stark wahrgenommen werden, obwohl die allgemeine Teuerung niedriger liegt.

Für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung geben sich die Verbraucher unterdessen zuversichtlich: Die Konjunkturerwartungen legten deutlich zu. "Die deutschen Konsumenten gehen davon aus, dass die Konjunktur in den kommenden Monaten an Fahrt gewinnen wird", erklärte die GfK. Experte Bürkl verwies auch darauf, dass zahlreiche Forschungsinstitute von einem stärkeren Wachstum im kommenden Jahr ausgehen. "Das spricht dafür, dass sich auch der für den Verbrauch wichtige Arbeitsmarkt robust entwickelt."

Bundestagswahl spielt noch keine Rolle

Die europäische Schuldenkrise, die den Konsumenten lange Zeit auf die Stimmung gedrückt hatte, scheint unterdessen in den Hintergrund zu treten. "Aus Verbrauchersicht ist das sicher nicht mehr eines der absoluten Top-Themen", sagte Bürkl. Allerdings könne sich dies auch schnell wieder ändern. "Nach der Bundestagswahl könnte die Eurokrise wieder aufs politische Tableau rücken." Der Wahlausgang in Deutschland ist in die jüngste Befragung der GfK nicht eingeflossen, die Erhebung wurde bereits Mitte September abgeschlossen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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