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Dämpfer für VW in den USA - Rekord für Daimler

Enttäuschende Absatzzahlen  

Dämpfer für VW in den USA - Rekord für Daimler

01.10.2013, 20:35 Uhr | dpa-AFX

Dämpfer für VW in den USA - Rekord für Daimler. Fertigung von VW in den USA (Quelle: dpa)

Fertigung von VW in den USA (Quelle: dpa)

Dämpfer für Volkswagen: Europas Branchenprimus muss schrumpfende Verkäufe auf dem wichtigen US-Automarkt hinnehmen. Im September sank der Absatz um zwölf Prozent, wie das Unternehmen an seinem US-Sitz in Herndon nahe Washington mitteilte. Es ist der kräftigste Rückgang des Autobauers in diesem Jahr. Seit Januar summierte sich das Minus auf drei Prozent. Die VW-Marke Audi hingegen konnte einen Allzeit-Bestwert verbuchen. Und auch Daimler meldete einen Rekord-Absatz.

Geländewagen gefragt

Volkswagen kam auf rund 31.900 Wagen. Nach einer Verdopplung der US-Verkäufe von 2009 bis 2012 ist bei den Wolfsburgern seit April die Luft raus - und das, obwohl der Markt insgesamt floriert.

Es sind allerdings besonders Pick-up-Trucks und Geländewagen, die in den Vereinigten Staaten gefragt sind. VWs wichtigste Modelle sind dort dagegen die Limousinen Jetta und Passat. Am besten lief zuletzt die Geländelimousine Tiguan.

Schon auf der Automesse in Detroit im Januar hatte der Konzern die Studie eines eigenen SUV für den nordamerikanischen Markt vorgestellt. Bislang steht eine Entscheidung über den Bau jedoch aus. Ein Streit um die Bildung eines Betriebsrats im US-Werk Chattanooga (Bundesstaat Tennessee) hat die Situation verkompliziert.

Audi und BMW legen zu

Die VW-Premium-Marke Audi konnte ihren Absatz um sechs Prozent steigern und kam damit auf einen neuen Allzeit-Bestwert für den Monat. Besonders die Nachfrage nach den Geländelimousinen Q5 und Q7 war gestiegen. Auch die Schwestermarke Porsche setzt ihren Wachstumskurs fort. Die Sportwagenschmiede verkaufte 13 Prozent mehr Autos als vor einem Jahr - dabei trieb aber nicht der SUV Cayenne den Absatz an, sondern vor allem der Sportwagen Boxster, der sich mehr als doppelt so gut verkaufte wie im September 2012.

Unterdessen setzt BMW für einen satten Jahresendspurt auf die Geländelimousine X5, die im Oktober zu den Händlern kommt. Im September legten die Münchener um mehr als acht Prozent zu. Die Zuwächse gelangen, obwohl der September 2013 zwei Verkaufstage weniger hatte als der Vorjahresmonat.

Wachstum auch für Ford und Chrysler

Derweil fahren andere Hersteller in den USA Verkaufszuwächse ein. Chrysler legte zuletzt um ein Prozent zu, Ford um sechs Prozent. Das sind die besten September-Werte seit 2007 beziehungsweise 2006 und damit vor der Wirtschaftskrise.

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General Motors schwächer

Die Opel-Mutter General Motors hatte mit einem Minus von elf Prozent weniger Glück. Der Konzern aus Detroit ist damit aber immer noch US-Marktführer mit 187.200 ausgelieferten Wagen. Auch Weltmarktführer Toyota büßte um vier Prozent ein.

Rekord für Daimler

Daimler hat dagegen im September in den USA erneut mehr Autos seiner Pkw-Sparte Mercedes-Benz Cars verkauft. Im vergangenen Monat setzte der Konzern 27.474 Wagen und damit knapp sechs Prozent mehr ab als im September 2012, wie die Stuttgarter mitteilten.

Unter anderem Dank der Markteinführung des neuen Kompaktwagens CLA habe Daimler damit eine neue Bestmarke für einen September gesetzt. Seit Jahresbeginn liegt der Konzern mit knapp 237.000 Autosum mehr als zehn Prozent besser als in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres.

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