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Star-Investor wird Großaktionär: Warren Buffett steigt bei Goldman-Sachs ein


Star-Investor wird Großaktionär  

Warren Buffett steigt bei Goldman-Sachs ein

02.10.2013, 07:57 Uhr | dpa-AFX, t-online.de

Star-Investor wird Großaktionär: Warren Buffett steigt bei Goldman-Sachs ein. Warren Buffett gilt als Investor mit einer feinen Nase für lukrative Deals (Quelle: Reuters)

Warren Buffett gilt als Investor mit einer feinen Nase für lukrative Deals (Quelle: Reuters)

Nächster Deal des US-Starinvestors: Warren Buffett macht seine Ankündigung wahr und steigt als einer der größten Aktionäre bei Goldman Sachs ein. Der Chef der Investmentholding Berkshire Hathaway erhält 13,1 Millionen Anteilsscheine. Das entspricht etwa drei Prozent an der Investmentbank. Die Aktien würden am Freitag ausgeliefert, erklärte das US-Investmenthaus.

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Buffett hatte bereits im März erklärt, groß bei Goldman Sachs einsteigen zu wollen. Den Schritt begründete er auch mit der langen Geschäftsbeziehung: Er habe erstmals im Jahr 1940 mit der Bank zu tun gehabt, sagte er. Goldman-Chef Lloyd Blankfein hatte sich damals erfreut gezeigt, dass Buffett zu einem Anteilseigner wird. Sein Anteil hat einen Wert von aktuell rund 2,1 Milliarden Dollar.

Buffett nutzt spezielle Konditionen

Das "Orakel von Omaha" nutzte einen alten Vertragspassus, um an die Aktien heranzukommen: Er hatte zum Höhepunkt der Finanzkrise im Jahr 2008 der Investmentbank fünf Milliarden Dollar geliehen. Das Geld selbst ist samt Zinsen längst zurückgeflossen. Was aber weiterhin existierte, war die Zusicherung der Bankführung, dass Buffett zu speziellen Konditionen Aktien beziehen darf. Das tat er jetzt.

Buffett gilt als einer der gewieftesten Investoren der Welt und besitzt einen Hang zur Bankenwelt. Er hält unter anderem Anteilspakete an den auf Privatkunden ausgerichteten US-Großbanken Wells Fargo und US Bancorp. Während der Finanzkrise hatte er auch der Bank of America Milliarden geliehen.

Finanzkrise 2008 eigenständig überstanden

Goldman Sachs ist neben Morgan Stanley die einzige große Investmentbank an der Wall Street, die die Finanzkrise 2008 als eigenständiges Institut überlebt hat. Die Bank hat kein klassisches Filialgeschäft mit Spareinlagen und Krediten. Sie verdient ihr Geld an den Kapitalmärkten, berät Firmen bei Börsengängen, Finanzierungen oder Übernahmen und verwaltet das Vermögen reicher Privatkunden.

Buffett wiederum gehört zu den Superreichen. Das US-Magazin "Forbes" führt ihn auf seiner Liste der wohlhabendsten Menschen der Welt auf Rang vier mit einem geschätzten Vermögen von 58,5 Milliarden Dollar (43,3 Milliarden Euro). Er besitzt einen scheinbar untrüglichen Sinn fürs Geldverdienen.

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