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In Deutschland leben immer mehr Millionäre


Trotz Finanzkrise  

In Deutschland leben immer mehr Millionäre

09.10.2013, 18:06 Uhr | dpa

In Deutschland leben immer mehr Menschen, die über Bargeld und Sachvermögen von einer Million Dollar (derzeit 737.000 Euro) oder mehr verfügen. Seit Mitte 2012 zählen 221.000 Deutsche neu zu diesem exklusiven Kreis. Nun liegen 1,735 Millionen Bundesbürger über der markanten Schwelle. Das ergab eine Studie der Schweizer Großbank Credit Suisse. Trotz dem starken Zuwachs an der Spitze bleiben die Deutschen beim durchschnittlichen Vermögen internationales Mittelmaß.

Trotz der Finanzkrise haben sich die weltweiten Privatvermögen einer Studie der Schweizer Großbank Credit Suisse zufolge seit dem Jahr 2000 auf 241 Billionen Dollar (177,5 Billionen Euro) verdoppelt. Der Zuwachs von Mitte 2012 bis Mitte 2013 habe weltweit 4,9 Prozent betragen.

Auch Euro-Rekord bei Millionären

In Deutschland wuchs den Angaben zufolge die Zahl der Dollar-Millionäre seit 2012 am drittstärksten nach den USA und Frankreich. Auch in Euro berechnet hat der Club der reichen Deutschen vor Kurzem eine beachtliche Marke überschritten: Erstmals gibt es mehr als eine Million Millionäre.

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Das reichste Land der Welt ist laut der Credit-Suisse-Studie die Schweiz mit einem durchschnittlichen Vermögen von 513.000 Dollar pro erwachsenem Bürger. An zweiter Stelle steht Australien (403.000 Dollar). Norwegen folgt auf Platz drei (380.000 Dollar), dahinter liegt Luxemburg (315.000 Dollar). Es folgen die USA, Schweden, Frankreich, Singapur, Belgien und Dänemark mit einem Besitz zwischen durchschnittlich 250.000 und 300.000 Dollar.

USA überholen bei Vermögenswachstum Europa

Den stärksten Vermögenszuwachs insgesamt verzeichnete Nordamerika mit 8,4 Billionen Dollar (11,9 Prozent) - angefeuert vor allem durch steigende Aktienkurse und Immobilienpreise in den USA. Zum ersten Mal seit 2005 hat Nordamerika laut der Analyse damit Europa überholt, wo die Vermögen seit 2012 um insgesamt 5,5 Billionen Dollar angewachsen seien (plus 7,7 Prozent).

Die durchschnittlichen Vermögen von Deutschen entsprachen laut Credit Suisse Mitte 2013 in etwa dem Mittelwert der Eurozone von 154.900 Euro pro Erwachsenem - ähnlich wie in Österreich oder den Niederlanden. Italiener und Belgier sind demnach im Durchschnitt um 20 Prozent reicher als Deutsche. Franzosen und Luxemburger übertreffen die BRD sogar um 50 Prozent. In Spanien und Zypern liegen die durchschnittlichen Vermögen hingegen nur bei 60 Prozent des Eurozonen-Mittelwertes, jene in Griechenland oder der Slowakei nur bei 20 Prozent.

Verluste durch Finanzkrise werden weniger

Insgesamt habe die Eurozone innerhalb von zwölf Monaten bei den Vermögenswerten mehr als die Hälfte der Verluste wettgemacht, die als Folge der Finanzkrise bis Mitte 2012 entstanden seien. Hauptgrund dafür seien wieder deutlich gestiegene Aktienkurse.

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