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Yahoo legt schlechte Zahlen vor - Marissa Mayer bleibt optimistisch


Schlechte Zahlen bei Yahoo  

Gewinn- und Umsatzrückgang - Marissa Mayer trotzdem optimistisch

16.10.2013, 11:16 Uhr | dpa-AFX, AFP

Yahoo legt schlechte Zahlen vor - Marissa Mayer bleibt optimistisch. Yahoo-Chefin Marissa Mayer (Quelle: Reuters)

Yahoo-Chefin Marissa Mayer (Quelle: Reuters)

Beim US-Internetkonzern Yahoo sind Gewinn und Umsatz weiter geschrumpft. Im dritten Quartal ging der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fünf Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar zurück (815 Millionen Euro). Der operative Gewinn schrumpfte wegen hoher Entwicklungskosten für neue Produkte sogar um 39 Prozent auf 93 Millionen Dollar, wie Yahoo mitteilte. Konzernchefin Marissa Mayer verwies aber auf steigende Nutzerzahlen und zeigte sich überzeugt, "dass wir im nächsten Jahr wieder ein Wachstum haben werden".

Von Juli bis September machte das Unternehmen zwar einen Gewinn von knapp 300 Millionen Dollar (fast 220 Millionen Euro), wie das Unternehmen mitteilte. Das bedeutet zwar nur ein Zehntel des Gewinns des Vorjahresquartals - damals allerdings hatte Yahoo gerade 2,8 Milliarden Dollar für den Verkauf seiner Aktien am chinesischen Internethandelskonzern Alibaba eingestrichen.

Mayer überzeugt von besseren Zeiten

Doch auch mehr als ein Jahr nach dem Amtsantritt von Marissa Mayer als Yahoo-Chefin schwächelt das Interneturgestein. Sie war angetreten, um Yahoo nach Grabenkämpfen im Management aus der Lethargie zu reißen. Das ist ihr in Teilen auch geglückt. Wie sie immer wieder betont, flattern dem Unternehmen viele Bewerbungen ins Haus und die Nutzerzahlen für die diversen Angebote steigen. Yahoo hatte unter anderem seine Fotoplattform Flickr generalüberholt, stark in Apps für Smartphones und Tablet-Computer investiert sowie unter anderem die Blog-Plattform Tumblr gekauft.

Auch die Nutzerzahlen seien in den vergangenen 15 Monaten um 20 Prozent gestiegen, sagte Mayer. Mittlerweile habe Yahoo mehr als 800 Millionen Nutzer pro Monat. Steigende Werbeeinnahmen würden folgen. Deshalb sei sie optimistisch: Yahoo habe seine Angebote verbessert, vor allem mit dem Kauf von acht jungen Unternehmen im abgelaufenen Quartal. "Und wir haben gerade erst angefangen", versprach sie.

Yahoo glaubt an Alibaba

Im nachbörslichen Handel stieg zudem der Kurs der Yahoo-Aktie. Grund war aber vor allem die Mitteilung, der Konzern werde weniger Aktien an Alibaba verkaufen als ursprünglich geplant. Yahoo habe immer an das langfristige Potenzial von Alibaba geglaubt, "und wir sind glücklich, einen wichtigen Anteil am Unternehmen zu behalten", erklärte Entwicklungschefin Jacqueline Reses, die auch im Verwaltungsrat des chinesischen Konzerns sitzt.

Konkurrenz erschwert das Geschäft

Große Konkurrenz machen weiterhin die Rivalen Google und Facebook. Vor allem der Umsatz mit Bannerwerbung ging bei Yahoo zurück, was an einem Preisverfall lag. Auch die bezahlten Links bei Suchergebnissen warfen weniger ab.

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