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Bundeskartellamt nimmt Axel-Springer-Deal unter die Lupe


Springer-Deal auf dem Prüfstand  

Kartellamt nimmt geplanten Verkauf von Zeitungen unter die Lupe

18.10.2013, 12:14 Uhr | rtr, dpa-AFX

Bundeskartellamt nimmt Axel-Springer-Deal unter die Lupe. Der Axel Springer-Verlag will neben der "Hörzu" auch andere Zeitungen und Magazine an die Funke-Gruppe verkaufen (Quelle: dpa)

Der Axel Springer-Verlag will neben der "Hörzu" auch andere Zeitungen und Magazine an die Funke-Gruppe verkaufen (Quelle: dpa)

Axel Springer droht massiver Gegenwind vom Bundeskartellamt: Der geplante Verkauf von Regionalzeitungen und Zeitschriften an die Funke-Gruppe wird genau untersucht. "Der Fall Funke/Springer ist kein Selbstläufer", sagte der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, der "Süddeutschen Zeitung" (SZ). "Das ist ein Fall von erheblichem Gewicht - nicht nur mit Blick auf die beiden beteiligten Unternehmen", warnte er. Springer will für insgesamt 920 Millionen Euro das "Hamburger Abendblatt", die "Berliner Morgenpost" sowie mehrere Zeitschriften, darunter "Hörzu", an die Funke-Gruppe in Essen verkaufen.

"Fall von erheblichem Gewicht"

In der kommenden Woche soll es erste Gespräche der Parteien im Kartellamt geben. "Wir werden das intensiv prüfen. Der Fall betrifft eine Vielzahl von Märkten und darunter einige, die man sich aus Wettbewerbssicht sehr genau ansehen muss", sagte Mundt. "Das ist ein Fall von erheblichem Gewicht - nicht nur mit Blick auf die beiden beteiligten Unternehmen." Machen die Kartellwächter in einzelnen Bereichen gravierende wettbewerbsrechtliche Probleme aus, können sie Auflagen erlassen.

Enge Zusammenarbeit geplant

Nach dem Verkauf der Blätter sollen dann nur noch die "Bild"-Zeitung, die "Welt" und deren Zeitschriften-Marken beim Berliner Medienkonzern bleiben. Funke und Springer wollen zudem künftig zusammenarbeiten und gründen dafür ein Vermarktungs- sowie ein Vertriebs-Joint-Venture.

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"Wir werden uns vor allem mit drei Bereichen intensiver befassen müssen: dem Markt für überregionale Anzeigen in Zeitungen, mit verschiedenen regionalen Anzeigenmärkten und den Märkten für Programmzeitschriften." Die Bonner Wettbewerbshüter hatten deshalb bereits vergangene Woche ein Hauptprüfverfahren eingeleitet, um die Transaktion genauer unter die Lupe zu nehmen.

Funke-Gruppe mit hoher Auflagenzahl in NRW

Die Funke-Mediengruppe mit Hauptsitz in Essen beschäftigt nach eigenen Angaben in Deutschland mehr als 6000 Menschen. Hierzulande gibt sie Tageszeitungen in Nordrhein-Westfalen, Thüringen und Niedersachsen heraus. Allein die NRW-Titel haben dem Medienhaus zufolge eine verkaufte Auflage von rund 700.000 Exemplaren. Die zum Verkauf gestellten Springer-Blätter hatten 2012 einem Umsatz von rund 512 Millionen Euro erzielt.

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