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Libor-Affäre: Deutsche Bank gräbt tiefer im Zins-Skandal


Affäre um Libor-Manipulation  

Deutsche Bank gräbt tiefer im Zins-Skandal

21.10.2013, 09:37 Uhr | AFP, rtr, t-online.de

Libor-Affäre: Deutsche Bank gräbt tiefer im Zins-Skandal. Die Deutsche Bank nimmt in der Affäre um Libor und Euribor die eigenen Mitarbeiter ins Visier (Quelle: Reuters)

Die Deutsche Bank nimmt in der Affäre um Libor und Euribor die eigenen Mitarbeiter ins Visier (Quelle: Reuters)

Die Deutsche Bank hat 50 Mitarbeiter zu einem Gespräch gebeten - wenn sie wollen, auch in Begleitung eines Anwalts. Das Institut wolle so mögliche Manipulationen von wichtigen Zinssätzen aufklären, berichtet das "Handelsblatt".

In der Affäre um die Referenzinsen Libor und Euribor weitet die Deutsche Bank dem Bericht zufolge die internen Untersuchungen aus. Die Befragungen sollen demnach in der vergangenen Woche begonnen haben und sich über die kommenden Wochen erstrecken. Ein Sprecher der Bank wollte die Informationen dem Bericht zufolge nicht kommentieren.

Untersuchungen treffen etwa ein Dutzend Banken

Aufsichtsbehörden gehen dem Verdacht nach, dass Händler von gut einem Dutzend internationaler Banken Referenzzinsen wie den Libor oder den Euribor manipuliert haben. Libor steht kurz für den englischen Terminus "London Interbank Offered Rate", Euribor für "Euro Interbank Offered Rate".

Der Libor ist der Zinssatz, zu dem sich Banken am Finanzplatz London Geld untereinander leihen. Der Euribor ist das Pendant für Geschäfte zwischen Banken in der Eurozone in der Währung Euro.

Die Sätze werden täglich auf Basis der Angaben der Banken zu ihren Refinanzierungskosten ermittelt. Für die Meldungen waren bei den Banken einige wenige Personen zuständig. Auf ihnen lastet nun der Verdacht, die Kurse gefälscht zu haben, um Handelsgewinne einzustreichen.

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Bereits Milliarden-Strafen verhängt

Bislang verhängten die Aufseher in der Affäre demnach gegen eine Reihe von Instituten Geldstrafen von 2,6 Milliarden Dollar. Auch gegen die Deutsche Bank wird ermittelt. Finanzkreise gehen dem Bericht zufolge davon aus, dass die Deutsche Bank bis Ende des Jahres noch einmal einen dreistelligen Millionenbetrag für diverse Rechtsrisiken zurücklegen muss.

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