Sie sind hier: Home > Finanzen > Unternehmen >

Bald weniger Swatch in teuren Uhren


Ungeliebte Pflicht  

Bald weniger Swatch in teuren Uhren

25.10.2013, 13:51 Uhr | rtr, t-online.de

Bald weniger Swatch in teuren Uhren. Außen Swatch und innen auch - bei vielen Luxusuhren ist das jedoch anders (Quelle: Reuters)

Außen Swatch und innen auch - bei vielen Luxusuhren ist das jedoch anders (Quelle: Reuters)

Unbedarften Besitzern von Luxuschronometern dürfte kurz der Atem stocken: Auch in vielen teuren Uhren stecken Teile des Schweizer Konzerns Swatch, der vor allem durch modische, aber relativ billige Uhren bekannt ist. Doch auf diese Teilespende ist Swatch noch nicht einmal besonders stolz - denn das Unternehmen ist zur Lieferung bestimmter Komponenten an Konkurrenten verpflichtet. Nun hatte die Schweizer Wettbewerbskommission (Weko) jedoch ein Einsehen und genehmigte im zweiten Anlauf eine Regelung, wonach der Weltmarktführer seine Lieferungen ab 2014 bis 2019 schrittweise auf rund die Hälfte reduzieren kann.

Bei regulierenden Bestandteilen, sogenannten Assortiments, besteht die Lieferpflicht aber weiter, teilte die Weko mit. Angesichts der Marktverhältnisse sei es dort für eine Lockerung noch zu früh. Außerdem müsse Swatch alle Kunden gleich behandeln.

Swatch-Teile für Luxusuhren

Die Swatch-Group-Tochterfirmen ETA und Nivarox liefern anderen Herstellern - darunter Luxusgüterkonzerne wie Richemont und LVMH - bis zu 90 Prozent der für teure Zeitmesser benötigten Schlüsselteile. Nur wenige Uhrenhersteller kommen ohne Teile von Swatch aus. Das gilt vor allem auch für kleine und mittelgroße Hersteller, die sich keine eigene Fertigung leisten können. Für diese Firmen soll eine Härtefallregelung gelten.

Anzeige
Aktuelle Stellenangebote
Stellenangebote

Wählen Sie die gewünschte Branche aus:


Swatch will aus den Lieferverpflichtungen heraus, weil der Konzern in seinen Werken in Hochzeiten kaum genug Uhrwerke und Schlüsselteile für den eigenen Bedarf bei Luxus-Marken wie Breguet, Longines oder Tissot produzieren kann. In schlechten Zeiten bleibt die Firma dagegen auf Überkapazitäten sitzen.

Swatch-Konzernchef Nick Hayek versucht seit mehr als zwei Jahren, die historisch gewachsenen Lieferpflichten abzuschaffen. Im Juli war eine erste zwischen den Weko-Sekretariat und dem Konzern ausgehandelte Vereinbarung von der Kommission zurückgewiesen worden.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Gerry Weberbonprix.deOTTOCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe