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Loewe vor der Rettung: Kaufangebot für TV-Hersteller


Kaufangebot für TV-Hersteller  

Loewe vor der Rettung

28.10.2013, 21:14 Uhr | rtr, dpa-AFX

Loewe vor der Rettung: Kaufangebot für TV-Hersteller. Produktion in der Loewe-Firmenzentrale im oberfränkischen Kronach (Quelle: dpa)

Produktion in der Loewe-Firmenzentrale im oberfränkischen Kronach (Quelle: dpa)

Der schwer angeschlagene Fernseher-Hersteller Loewe hat offenbar nach monatelanger Suche einen Käufer gefunden. Der Investor habe ein konkretes, schriftliches Angebot für den Kauf des Geschäftsbetriebs vorgelegt, teilte das Unternehmen mit. An der Börse kam die Meldung aber nicht gut an. Die Aktie verlor über 40 Prozent.

Loewe spricht von Meilenstein

"Wir haben damit den entscheidenden Meilenstein erreicht, der Loewe wieder auf einen erfolgreichen Weg führen wird", sagte Vorstandschef Matthias Harsch. Doch der Investor wolle nur das operative Geschäft übernehmen, die Aktionäre gingen damit leer aus.

Das ließ die Loewe-Aktie um bis zu 46 Prozent auf 2,06 Euro stürzen. Die Talfahrt stoppen könnte nur ein anderer Käufer, der die AG selbst mit übernehmen würde. Loewe erklärte, es sei durchaus möglich, dass es ein weiteres Angebot gäbe.

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Noch einige offene Punkte

Harsch hatte Anfang Oktober von sechs möglichen Käufern gesprochen - von Konkurrenten über reiche Familien bis hin zu Finanzinvestoren, die sich auf Sanierungsfälle spezialisiert haben. "Jetzt ist es an uns, den richtigen Finanzpartner für Loewe auszuwählen", sagte der als Sanierer an Bord geholte Finanzvorstand Rolf Rickmeyer am Montag. Bis die Verträge ausverhandelt und offene Punkte geklärt seien, werde es aber noch einige Wochen dauern.

Bekommt der jetzt gefundene Investor den Zuschlag, müssen sich die Loewe-Aktionäre ganz hinten anstellen. Zunächst werden in der Insolvenz die Ansprüche der Gläubiger befriedigt - nur wenn dann noch etwas übrig bliebe, würde das Geld unter den Anteilseignern verteilt. Doch damit ist nicht zu rechnen.

Loewe musste im Oktober Insolvenz anmelden

Loewe hatte Anfang Oktober Insolvenz angemeldet, nachdem sich während eines Schutzschirmverfahrens kein Investor hatte finden lassen. "Ohne Investor ist es aus", hatte Vorstandschef Matthias Harsch damals gesagt. Der japanische Loewe-Partner Sharp und der frühere Aufsichtsratschef Rainer Hecker haben ihre Anteile von zusammen knapp 50 Prozent gebündelt, um sie schnell einem neuen Investor übertragen zu können, der von einem Übernahmeangebot befreit ist.

Einen technischen Partner hatte Loewe mit dem chinesischen Fernsehgeräte-Hersteller Hisense bereits gefunden. Doch frisches Geld wollten die Chinesen nicht in die Firma mit noch 650 Mitarbeitern stecken. Die ersten Projekte mit Hisense liefen bereits an, sagte Harsch.

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Loewe baut auf Fertigung im Ausland

Loewe hatte erst den Trend zum Flachbildschirm verpasst, dann geriet die Internationalisierung ins Stocken. Viele Verbraucher fanden die luxuriösen Geräte im Vergleich zur Konkurrenten wie Samsung und LG Electronics aus Südkorea zu teuer. Loewe schreibt seit Jahren Verluste. Künftig sollen Loewe-Fernseher vermehrt aus dem Ausland kommen. Nur einzelne Modelle sollen noch in der "Fernseher-Manufaktur" im strukturschwachen Nordbayern gebaut werden.

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