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eBay an Bitcoin interessiert: Digitalwährung erreicht Rekordhoch


Interesse von eBay  

Digitalwährung Bitcoin erreicht ein Rekordhoch

06.11.2013, 15:15 Uhr | dpa, t-online.de

eBay an Bitcoin interessiert: Digitalwährung erreicht Rekordhoch. Bitcoin ist eine Digitalwährung. Münzen gibt es trotzdem, auf denen wie bei Prepaid-Karten ein Wert gespeichert ist (Quelle: dpa)

Bitcoin ist eine Digitalwährung, Münzen gibt es trotzdem (Quelle: dpa)

Die Digitalwährung Bitcoin hat am Mittwoch ein neues Rekordhoch erreicht. Mit rund 251 Dollar notierte das virtuelle Geld auf dem höchsten Stand seit dem Start 2009. Überlegungen der Online-Handelsplattform eBay, Bitcoins eines Tages als Zahlungsmittel bei Transaktionen zu akzeptieren, hatten dem Kurs zuletzt einen neuen Schub gegeben.

Seinen bisherigen Höchststand hatte der Bitcoin-Kurs Mitte April bei 238 Dollar markiert. Zum Vergleich: Im Juli 2012 war ein Bitcoin nur etwa sieben Dollar wert. Die digitale Währung hatte Anfang des Jahres hohe Popularität erreicht und rasante Kursanstiege verbucht. Nach Hackerangriffen und technischen Problemen nahm der öffentliche Rummel zwischenzeitlich wieder ab.

Bitcoin als weitere Währung bei PayPal?

Jüngst aber nannte eBay-Chef John Donahoe das Bitcoin-Konzept eine "sehr mächtige Sache", die man genau beobachte. Die Unternehmenstochter PayPal, über die viele eBay-Zahlungen abgewickelt werden, könne eines Tages auch Bitcoins einbeziehen, sagte Donahoe der "Financial Times".

Bitcoins können im Internet mit etablierten Währungen wie Dollar oder Euro gekauft werden. Sie kommen vor allem bei Zahlungen im Internet zum Einsatz. Die Idee hinter der virtuellen Währung ist ein Geldsystem, das ohne zentrale Kontrollinstanz auskommt, also unabhängig ist von Regierungen, Zentralbanken und Geschäftsbanken.

Kriminelle nutzen Bitcoins gerne

Die Anonymität macht Bitcoin aber auch für Kriminelle attraktiv. Erst Anfang Oktober hat das FBI mit Silk Road eine Art eBay der Unterwelt ausgeschaltet. Das Portal war Geheimdiensten und Sicherheitsbehörden schon lange ein Dorn im Auge - es galt als riesiger Online-Supermarkt für Drogen und andere kriminelle Ware. Dort wurde nicht mit regulären Währungen wie Euro oder Dollar, sondern mit digitalen Alternativen bezahlt.

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Unter Bitcoin-Anhängern gibt es durchaus auch Stimmen, die froh sind, dass mit Silk Road ein Makel beseitigt wurde. Die Kursentwicklung seit der Schließung spricht dafür, dass das virtuelle Geld auch ohne den illegalen Markt eine Chance hat.

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