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Starbucks muss Schadenersatz in Milliardenhöhe zahlen


Niederlage für Kaffeekette  

Starbucks muss 2,8 Milliarden Dollar zahlen

13.11.2013, 10:15 Uhr | t-online.de , rtr , dpa

Starbucks muss Schadenersatz in Milliardenhöhe zahlen. Die Kaffeekette muss nach einer Vertragsverletzung Schadenersatz in Milliardenhöhe leisten, entschied ein Schlichter (Quelle: imago/Rüdiger Wölk)

Die Kaffeekette muss nach einer Vertragsverletzung Schadenersatz in Milliardenhöhe leisten, entschied ein Schlichter (Quelle: imago/Rüdiger Wölk)

Eine vorzeitige Vertragskündigung kostet die Kaffeekette Starbucks 2,8 Milliarden Dollar (2,1 Milliarden Euro). Schadenersatz in dieser Höhe muss das Unternehmen an den US-Lebensmittelkonzern Mondelez zahlen, die frühere Kraft Foods. Dem hatte Starbucks den Lizenzverkauf von Kaffee vorzeitig entzogen.

Starbucks zeigte sich entrüstet über die Entscheidung eines Schlichters, kann jedoch nicht rechtlich dagegen vorgehen. Hintergrund des Rechtsstreits ist ein Liefervertrag mit Kraft, den Starbucks vorzeitig kündigte. Seit 1998 hatte Kraft in Lebensmittelgeschäften Starbucks-Kaffee verkauft. Die Kette kündigte den Vertrag im März 2011 vorzeitig.

Starbucks kritisierte Missmanagement der Marke

Als Grund führte Starbucks damals mehrere Vertragsverletzungen durch Kraft an, darunter etwa ein Missmanagement der Marke. Der Lebensmittelkonzern wies die Vorwürfe zurück und pochte auf eine angemessene Entschädigung. Der Vertrag wäre im März 2014 ausgelaufen und hätte sich noch um zehn Jahre verlängern lassen können.

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Starbucks-Finanzchef Troy Alstead gab sich weiterhin überzeugt, dass Kraft keinen Anspruch auf Schadenersatz habe. Gleichzeitig erklärte er: "Es war die richtige Entscheidung, das Geschäft mit abgepacktem Kaffee zurückzuholen." Die Sparte habe sich in Eigenregie viel besser entwickelt. Den Starbucks-Aktionären stieß die Nachricht bitter auf: Das Papier verlor im nachbörslichen Handel zeitweise mehr als zwei Prozent an Wert.

Mondelez wiederum zeigte sich mit dem Schlichterspruch zufrieden. Der Konzern will mit dem Geld seinen laufenden Aktienrückkauf aufstocken.

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