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Paketgeschäft der Deutschen Post steht mit einer Milliarde Lieferungen vor neuem Rekord


Erstmals mehr als eine Milliarde Lieferungen  

Paketgeschäft der Deutschen Post vor neuem Rekord

20.11.2013, 09:18 Uhr | dpa, t-online.de

Paketgeschäft der Deutschen Post steht mit einer Milliarde Lieferungen vor neuem Rekord . Paketboom in Deutschland, immer mehr Menschen bestellen Online (Quelle: dpa)

Paketboom in Deutschland, immer mehr Menschen bestellen Online (Quelle: dpa)

Der boomende Onlinehandel treibt das Paketgeschäft der Deutschen Post zur diesjährigen Weihnachtszeit auf neue Bestmarken. "Wir werden zum ersten Mal in der Geschichte des Unternehmens acht Millionen Pakete pro Tag senden", sagte der Brief-Chef des Unternehmens, Jürgen Gerdes. Zur Bewältigung des Ansturms seien zusätzlich 10.000 Stellen geschaffen worden, 5000 davon unbefristet.

"Wir wachsen deutlich schneller als geplant"

Außerdem seien 62 weitere Sonderzüge bei der Bahn geordert und die Fahrzeugflotte um 8500 Fahrzeuge aufgestockt worden. Beim gesamten Paketvolumen werde die Post 2013 erstmals die Zahl von einer Milliarde deutlich überschreiten.

Doch der weltweit größte Post- und Logistikkonzern gerät zunehmend an die Grenzen seiner Kapazitäten. Im Paketkonzept 2012 seien 750 Millionen Euro Investitionen für den Ausbau von Paketzentren eingeplant worden. Dies sei für zehn Jahre angelegt gewesen, sagte Gerdes. "Jetzt wachsen wir deutlich schneller als geplant".

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Kapazitäten erweitern

Neben dem größten Paketzentrum, das derzeit im hessischen Obertshausen mit einer Sortierkapazität von 50.000 Sendungen pro Stunde im Herbst 2014 eröffnet werden soll, plant die Post ein weiteres Paketzentrum dieser Größenordnung. "Wir brauchen mehr Platz für Mengen und wollen in der Qualität noch besser werden", sagte der Postvorstand.

Zudem sucht der Logistikkonzern der Deutschen Post, DHL, bis Ende nächsten Jahres 20.000 weitere Einzelhandelsgeschäfte, Bäcker und Tankstellen, die Pakete annehmen sollen.

Post: Angestellte werden "absolut fair" bezahlt

Beim Thema Mindestlohn sei die Post der falsche Ansprechpartner, betonte Gerdes, der in der Briefsparte Chef von 170.000 Menschen im Postkonzern ist. "Wir bezahlen unsere Leute so, dass sie davon leben können". Vom ersten Tag an verdienten die Zusteller mindestens 11,50 Euro in der Stunde und da sei das Weihnachtsgeld noch nicht mitgerechnet. "Das ist absolut fair", unterstrich Gerdes.

In den vergangenen Jahren hatte es immer wieder Berichte über Niedriglöhne und schlechte Arbeitsbedingungen in der Paketbranche gegeben.

Schutzvertrag mit Ver.di

Anders als die Deutsche Post arbeiten die Wettbewerber in der Paketzustellung fast ausschließlich mit Subunternehmen zusammen. Hier sollen deutlich niedriger Löhne bezahlt werden. Deshalb fordert die Gewerkschaft Ver.di eine stärkere Einbindung der Zusteller in den Betrieb und eine tarifliche Absicherung der Arbeitsplätze. Mit dem Marktführer Post hat die Gewerkschaft einen Schutzvertrag abgeschlossen, wonach im Paketbereich nur begrenzt Aufträge an Fremdunternehmen vergeben werden dürfen.

Paketboom und Expressbriefe lassen Gewinn steigen

Die Deutsche Post hatte im abgelaufenen dritten Quartal belastet durch den starken Euro zwar zweieinhalb Prozent weniger Umsatz erwirtschaftet. Der Paketboom und Expressbriefe rund um die Welt hatten die Belastungen jedoch abgefedert. So war der operative Gewinn (EBIT) auch dank des erhöhten Briefportos um sieben Prozent gestiegen.

Der Überschuss verfehlte allerdings die Erwartungen der Analysten. Post-Chef Frank Appel hält aber an seinem Jahresziel fest und will den operativen Gewinn im laufenden Jahr auf 2,75 bis 3,0 Milliarden Euro steigern. Auch in den kommenden beiden Jahren soll es nach oben gehen.

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