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Fiat stoppt Börsengang der Autotochter Chrysler


IPO infrage gestellt  

Fiat stoppt Börsengang der Autotochter Chrysler

25.11.2013, 15:40 Uhr | rtr

Fiat stoppt Börsengang der Autotochter Chrysler. Die Wall Street muss weiter auf Chrysler warten (Quelle: imago/Newcast)

Die Wall Street muss weiter auf Chrysler warten (Quelle: imago/Newcast)

Plötzliche Kehrtwende bei Fiat: Der italienische Autobauer hat den geplanten Börsengang seiner US-Tochter Chrysler auf Eis gelegt und grundsätzlich infrage gestellt. Es könne derzeit nicht gesagt werden, ob und wann der Gang aufs Parkett vollzogen werde, teilte Fiat mit. Dies hänge von den Marktbedingungen ab.

Fiat wartet bis Jahresbeginn

Fest steht demnach, dass der Börsengang nun doch nicht wie geplant bis Ende dieses Jahres umgesetzt wird.

Die Vorbereitungen für den Börsengang sollten fortgesetzt werden, der Schritt könnte daher im ersten Quartal 2014 erfolgen.

Ursprünglich IPO vor Weihnachten geplant

Zuvor hatte das "Wall Street Journal" unter Berufung auf interne Kreise gemeldet, Chrysler könnte bei seinem Börsengang bis zu zwei Milliarden Dollar einbringen. Die Preisspanne werde so ausfallen, dass Chrysler mindestens 1,5 Milliarden Dollar einnehme. Damit ergebe sich eine Gesamtbewertung für den drittgrößten US-Autokonzern zwischen neun und zwölf Milliarden Dollar.

Der Gang aufs Parkett war dem Bericht zufolge für die erste Dezemberhälfte vorgesehen und damit rechtzeitig vor der weihnachtlichen Ruhe an den Finanzmärkten. Geplant sei gewesen, fast 17 Prozent des Unternehmens an die Börse zu bringen.

Streit um Chrysler mit der Gewerkschaft

Das IPO soll auch den Streit zwischen Fiat und dem mit 41,5 Prozent zweitgrößten Chrysler-Aktionär, dem Gewerkschaftsfonds Veba, beilegen. Während Fiat Chrysler komplett übernehmen will, wollte sich Veba zum angebotenen Preis nicht von seiner Beteiligung trennen.

Der italienische Konzern war 2009 nach der von der US-Regierung abgesicherten Insolvenz Chryslers bei dem Detroiter Traditionsunternehmen eingestiegen und hatte seine Beteiligung nach und nach auf 58,5 Prozent aufgestockt.

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