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Briefe und Pakete teurer: Netzagentur genehmigt höheres Porto


Briefe und Pakete teurer  

Netzagentur genehmigt höheres Porto

02.12.2013, 13:53 Uhr | dpa-AFX, rtr, t-online.de

Briefe und Pakete teurer: Netzagentur genehmigt höheres Porto. Post-Kunden werden bald für den Versand von Briefen und Paketen tiefer in die Tasche greifen müssen (Quelle: dpa)

Post-Kunden werden bald für den Versand von Briefen und Paketen tiefer in die Tasche greifen müssen (Quelle: dpa)

Die Deutsche Post darf ihre Kunden ab dem kommenden Jahr stärker zur Kasse bitten: Die Bundesnetzagentur hat die von dem Konzern beantragten Porto-Erhöhungen abgesegnet. Damit steht fest: Das Porto für einen Standardbrief wird um zwei Cent auf 60 Cent steigen, zudem klettern bei Paketen die Preise, wie die Netzagentur in Bonn mitteilte. Analysten erwarten, dass dies rund 50 Millionen Euro mehr Gewinn in die Kassen der Post spülen wird.

Auch bei Zusatzleistungen rund um das Einschreiben dreht die Post an der Preisschraube. Bei internationalen Briefsendungen steigt der Preis für den Maxibrief (über 1000 bis 2000 Gramm Gewicht) um zehn Cent von jetzt 16,90 auf 17 Euro. Aber auch bei Express-Sendungen will der Konzern stärker zulangen.

Neun Cent mehr für Paketversand

Der Versand von Paketen und Päckchen im Inland wird künftig neun Cent mehr kosten. Ausgenommen sind nach den Angaben Päckchen, die über Filialen der Deutschen Post eingeliefert würden. Hier solle der Preis weiterhin 4,10 Euro betragen.

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Verändern sollen sich hingegen die Preise für einige internationale Paketprodukte. Für Sendungen in entferntere Regionen sollen die Preise im Durchschnitt zwischen ein und zwei Euro ansteigen. Im Paketbereich unterliegt der Konzern keiner Preiskontrolle durch die Bundesnetzagentur.

Verkauf der neuen Marken ab Donnerstag

Die neuen 60-Cent-Briefmarken sollen bereits ab Donnerstag in den Filialen erhältlich sein, ebenso Ergänzungsmarken mit einem Wert von zwei Cent, um die vorhandenen Vorräte an 58-Cent-Marken weiter verwenden zu können.

Die Bundesnetzagentur muss als Regulierer des Postmarktes die Briefpreise der Post genehmigen. Dass die Behörde dem aktuellen Preisantrag der Post zustimmt, hatte sich abgezeichnet. Die Netzagentur hatte bereits im Oktober die Weichen für Portoerhöhungen gestellt und einen Vorschlag zur Preisregulierung vorgelegt, der dem DAX-Konzern für die kommenden fünf Jahre deutlich mehr Spielraum für Preissteigerungen gibt.

Digitale Kommunikation setzt Konzern unter Druck

Die Post hatte erst zum Jahresanfang 2013 das Briefporto um drei Cent auf 58 Cent erhöht. Das war die erste Preisanpassung nach 15 Jahren. Die Deutsche Post steht im Briefbereich unter einem enormen Druck, weil sie jedes Jahr weniger Briefe befördert.

Die klassische Briefzustellung wird immer stärker durch E-Mail und Internet verdrängt. Im vergangenen Jahr schrumpften die Umsätze bei der Briefzustellung um 3,6 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro. Aufgefangen werden die Erlöseinbußen allerdings insbesondere durch ein boomendes Paketgeschäft.

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