Sie sind hier: Home > Finanzen > Unternehmen >

BayernLB verklagt Formel-1-Boss Bernie Ecclestone auf 400 Mio. Dollar


400 Millionen Dollar Schadenersatz  

BayernLB verklagt Ecclestone

11.12.2013, 16:24 Uhr | dpa

BayernLB verklagt Formel-1-Boss Bernie Ecclestone auf 400 Mio. Dollar. Formel-1-Chef Bernie Ecclestone (Quelle: Reuters)

Formel-1-Chef Bernie Ecclestone (Quelle: Reuters)

Die BayernLB will Formel-1-Chef Bernie Ecclestone auf mehr als 400 Millionen Dollar (290 Millionen Euro) Schadenersatz verklagen. Die Bank arbeite mit Hochdruck an einer Klage und werde diese voraussichtlich im Januar beim Londoner High Court einreichen, bestätigte ein Sprecher der Bank. Damit macht die BayernLB Ernst mit ihrer Ankündigung, Geld von Ecclestone eintreiben zu wollen.

Vorwurf der Bestechung

Die Landesbank war früher Hauptaktionär der Formel 1 und geht davon aus, dass sie ihre Anteile im Jahr 2006 wegen einer Absprache zwischen Ecclestone und ihrem damaligen Vorstand Gerhard Gribkowsky zu billig an den Investor CVC verkauft hat.

Gribkowsky war im Juni 2012 vor dem Landgericht München unter anderem wegen Bestechlichkeit zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Der Manager hatte zugegeben, Ecclestone beim Verkauf der BayernLB-Anteile an der Formel 1 eine Provision in Höhe von 66 Millionen Dollar (47,9 Millionen Euro) zugeschanzt zu haben, von der 44 Millionen Dollar heimlich wieder an ihn zurückgeflossen sind.

Strom-Rechner
AnzeigeStrompreisvergleich
Strompreise vergleichen

Jetzt Strompreise vergleichen und Geld sparen


Die Provision ist ein Teil der Summe, die die BayernLB von Ecclestone zurückfordert.

Ecclestone angeklagt

Die Münchner Staatsanwaltschaft hat Ecclestone bereits wegen Bestechung und Beihilfe zur Untreue angeklagt. Das Landgericht will nächstes Jahr über die Zulassung der Anklage entscheiden. Ecclestone hatte die Bestechungsvorwürfe stets bestritten und die Millionenzahlung an Gribkowsky als eine Art Schweigegeld dargestellt, damit dieser ihn nicht bei den britischen Steuerbehörden anschwärzt.

Sollte es zu einem Prozess gegen Ecclestone kommen, würde dieser in München stattfinden. Als Angeklagter müsste er persönlich vor Gericht erscheinen. Ecclestone war vor gut zwei Jahren bereits als Zeuge im Prozess gegen Gribkowsky vor Gericht, durfte danach aber wieder abfliegen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Sparen Sie 35% auf Sofas, Betten, Gartenmöbel u.m.*
jetzt zur Power Shopping Week bei XXXLutz
Gerry Weberbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe